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Bebauungsplan für neues Turnhallen-Grundstück

Waging am See. Für den Standort der geplanten neuen Turnhalle am Mühlberger Weg wird ein Bebauungsplan aufgestellt. Dies hat der Waginger Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Grund dafür ist eine entsprechende Empfehlung des neuen Kreisbaumeisters Rupert Seeholzer. Eine Einzelbaugenehmigung, so sein Hinweis, sei ohne vorherige Bauleitplanung rechtlich nicht unproblematisch, weil das Baugrundstück als »Außenbereich im Innenbereich« bewertet werden müsse, nicht als Baulücke im Innenbereich. Allerdings könne das Bebauungsplanverfahren in der sogenannten beschleunigten Weise durchgeführt werden.

Bei einem Haus am Römergraben darf der Besitzer einen Stellplatz für Anhänger errichten. Ebenfalls befürwortete das Gremium einen Bauantrag zum Einbau einer Wohnung in das Dachgeschoß eines Anwesens in Hochreit.

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Zurückgestellt wurde die Entscheidung über einen Bauantrag zum Umbau und zur Nutzungsänderung eines Nebengebäudes in zwei Wohneinheiten sowie zur Errichtung einer Doppelgarage in Gastag. Der Bauausschuss besteht unter anderem darauf, dass die Bauantragsunterlagen durch einen Stellplatznachweis zu ergänzen sind. Zum Garagenneubau merkten mehrere Ratsmitglieder kritisch an, dass der Einbau von Wohnungen in Garagen und Nebengebäuden nicht dazu führen dürfe, dass im Geltungsbereich der Außenbereichssatzung nur noch höherwertige Wohngebäude stünden und die nun fehlenden Garagen und Nebengebäude durch neue Gebäude außerhalb der Satzung ersetzt würden. Die Bebauung würde sich auf diese Weise ohne Beachtung der gewachsenen Hausumgriffs-Grenzen schleichend in die freie Landschaft ausdehnen.

Für den Bebauungsplan Unteraschau-Ost hat der Bauausschuss den Satzungsbeschluss gefasst. Der Plan war im Rahmen der öffentlichen Auslegung im Rathaus ausgelegen. Dabei sind keine Anregungen oder Bedenken vorgebracht worden.

Unter Sonstiges wurde noch darüber informiert, dass die Kosten für die vom Bauausschuss bewilligte Materialbereitstellung zur Sanierung des Weges von Bicheln nach Kohlstadtholz nach der Kostenschätzung des gemeindlichen Bautechnikers Franz Fenninger bei etwa 6900 Euro brutto liegen. Ursprunglich war man hier aufgrund der Angaben des Revierförsters und der Anlieger von einem Kostenrahmen zwischen 10 000 und 15 000   Euro ausgegangen.

Und Gemeinderat Matthias Schneider berichtete in diesem Zusammenhang über die vor etwa zwei Monaten durchgeführte Sanierung des Weges von Forst nach Maria Tann. Die Gemeinde hatte dafür den Kies zur Verfügung gestellt, den die Anlieger in Eigenleistung eingearbeitet haben. Insgesamt sei damit die Maßnahme, so Schneider, sehr kostengünstig abgewickelt worden. Die regelmäßige Sanierung sei auch im Sinne der Allgemeinheit, weil der Weg sehr stark von Radfahrern und Wanderern frequentiert werde. he