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Bayerische Klänge im Erzgebirge

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Grassau – Eine zwölfköpfige Grassauer Abordnung mit Bürgermeister Rudi Jantke, einigen Marktgemeinderäten, dem Kulturbeauftragten Fritz Seibold und Robert Höpfner stattete der Partnergemeinde Raschau-Markersbach im Erzgebirge einen Besuch ab.


Mit von der Partie waren auch Karl Kamml, Oskar Landhammer und Andi Nissl von der Grassauer Tanzlmusi. Anlass des Besuchs war die Festlichkeit zum 775-jährigen Bestehen der Gemeinde Raschau-Markersbach. Zugleich konnte die 20-jährige Partnerschaft mit dem Markt Grassau gefeiert werden.

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Am Festabend setzten die Grassauer im vollbesetzten Saal des Kaiserhofs besondere bayerische Akzente. So wies Bürgermeister Jantke bei seiner Ansprache dem neu gewählten Raschauer Bürgermeister Frank Tröger kurzerhand die Aufgabe zu, das von den Grassauern als Gastgeschenk mitgebrachte Fass Bier anzuzapfen. Dies gelang durch die Anfeuerung des Publikums mit Bravour. Jantke ließ es sich nicht nehmen, anschließend den begehrten Gerstensaft persönlich auszuschenken.

Es entstand eine prächtige Stimmung, zu der wesentlich die aufspielende Grassauer Tanzlmusi beitrug. Diese sorgte auch für den Rest des Abends für gute Unterhaltung mit bayerischen Klängen.

Der Ort war zur 775-Jahrfeier festlich geschmückt. Besondere Beachtung fand bei den Grassauern die in großer Zahl an, vor und auf Bäumen angebrachten Puppen unterschiedlichster Aufmachung, mit der die Vielfalt des Ortslebens dargestellt werden sollten. Die gesamte Ortsdurchfahrt verwandelte sich im Rahmen des Jubiläums in eine »Historische Festmeile« mit Ständen zur Orts- und Firmengeschichte. fb