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Bauvorhaben genehmigt

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Ruhpolding – Mit einer ganzen Reihe von Genehmigungen hat sich der Ruhpoldinger Bauausschuss in der jüngsten Sitzung im öffentlichen Teil befasst. Dabei wurden zwei Genehmigungsfreistellungen, ein Bauantrag und zwei Vorbescheide zum Errichten von Wohnhäusern positiv entschieden.


Zunächst standen die Genehmigungsfreistellungen für die Errichtung von zwei Doppelhaushälften mit Carport im Ortsteil Bibelöd auf der Tagesordnung. Obwohl das Doppelhaus zwei verschiedene Bauherren errichten wollen, wurde der Antrag gemeinsam behandelt. Bürgermeister Claus Pichler sagte eingangs, dass »die Vorgaben des Bebauungsplanes eingehalten sein müssen«. Der Antrag des einen Bauwerbers wurde wegen der Einhaltung aller Bauvorschriften einstimmig bewilligt, bei dem des zweiten Bauwerbers wurde festgestellt, dass der Abstand zu einer Straße etwas zu gering ist. Als »städtebaulich vertretbar« wurde aber auch hier die Genehmigungsfreistellung einstimmig gewährt.

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Beim Bauantrag zur Sanierung von Wohnungen im Bereich der Waldbahnstraße mussten die Ratsmitglieder feststellen, dass der bestehende Dachüberstand zu gering sei, wenn dort ein Balkon angebracht wird. »Wir haben es hier mit einem gestalterischen Aspekt zu tun«, meinte Bauamtsleiter Hans Hechenbichler. Gemeinderat Johannes Stief (SPD) vertrat die Meinung, dass dem Antrag ein Hinweis auf die Ortssatzung beizufügen sei. Mit fünf gegen drei Stimmen wurde der Bauantrag dennoch angenommen, wobei der Rathauschef die Zustimmung zur Genehmigung als »konterkariert« ansah.

Beim folgenden Tagesordnungspunkt wurde ein Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienhauses im Ortsteil St. Valentin behandelt. Bei der Prüfung der Erschließung wurde argumentiert, dass es sich »vermutlich um eine Grundstückteilung« handelt. Da zum Grundstück eine Privatstraße mit mehr als 80 Metern verläuft, müsste der Weg grundstückrechtlich dem neuen Besitzer zugeschlagen werden. Dieser Vorbescheid wurde einstimmig positiv entschieden.

Bei einem weiteren Antrag auf Vorbescheid eines Bauwerbers im Ortsteil Neustadl ging es ebenfalls um die Errichtung eines Wohnhauses mit Garagen. Da in diesem Fall bereits der Einspruch eines Grundstücksnachbarn der Gemeinde vorliegt, legten die Bauausschussmitglieder fest, dass eine »Ausrichtung ausgemittelt und die Bebauung weiter nach Süden gerückt wird«. Unter anderem wegen des abfallenden Geländes und der dadurch entstehenden großen seitlichen Wandhöhe sei »noch eine ganze Reihe von Dingen zu klären«. Hermann Feil (CSU) argumentierte, dass er grundsätzlich »mit der Flächenverdichtung kein Problem« habe. Dieser Vorbescheid wurde dann auch einstimmig angenommen. hab

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