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Baumaßnahmen haben sich verschoben

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Auch die neue Waginger Friedhofsmauer steht seit einiger Zeit im Rohbau. Ab Montag wird dort wieder weitergearbeitet. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Der Baubeginn für die Lärmschutzwand entlang der Staatsstraße 2105, eigentlich für Montag dieser Woche vorgesehen, verschiebt sich jetzt auf Montag, 23. September. Auch der Bau der Brücke über den Höllenbach im Rahmen der Kurpark-Erneuerung geht eine Woche später los, als geplant: Hier soll der Startschuss voraussichtlich am kommenden Montag fallen. Die neue Mauer am Friedhof ist im Rohbau fertig; auch hier ist derzeit Pause, und auch hier soll es am Montag weitergehen. Flott voran schreiten zurzeit schon die Arbeiten im Kurpark; dort entstehen ein zentraler Platz und ein neuer Weg.


Beim Lärmschutz liegt die Verschiebung am zögerlichen Eingang der Planungsunterlagen. Und da die mit den Arbeiten beauftragte Baufirma zwischenzeitlich noch einen anderen, kleineren Auftrag an Land ziehen konnte, dürfte sie diesen – in Absprache mit dem Waginger Bautechniker Franz Fenninger – auch noch dazwischen schieben. Definitiv aber am Montag, 23. September, wird es losgehen, versichert Fenninger. Und spätestens in der letzten Oktoberwoche, also nach sechs Wochen Bauzeit, wird der Lärmschutz fertig sein.

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Mit dem Bau der Brücke über den Höllenbach soll es kommenden Montag endgültig losgehen, sagt der damit beauftragte Architekt Franz Schwangler; bereits am heutigen Freitag werde das Baufeld abgesteckt und freigemacht. Die Erdarbeiten sind an die Firma Traun-Tiefbau vergeben worden, den Stahlbau übernimmt die Firma Allgaier aus Tittmoning. Die neue Brücke soll vom Kurpark aus eine direkte Fußwegverbindung zum See schaffen.

Was die Mauer am Friedhof anbelangt, gab es jetzt eine Baupause, weil die ausführende Firma Betriebsurlaub hatte. Auch hier sollen die Arbeiten am Montag weitergehen, informiert Planer Ludwig Kleißl. Bis dahin sollen auch die Urnen, die ja eigens gegossen werden müssen, fertig sein. Nachdem die alte Friedhofsmauer komplett weggerissen worden war, wurden die Fundamente neu betoniert. Darauf wurde dann die Ziegelmauer errichtet, mit schrägem Abschluss. Darauf kommen jetzt die Dachziegel, die sogenannten Mönche und Nonnen. Dann wird die Wand verputzt und weiß getüncht.

Die Arbeiten am Kurpark gehen in der Zwischenzeit flott voran. Hier muss ja aus Zuschussgründen Ende Oktober alles fertig sein. Dennoch aber gibt es seitens des Gewerbevereins »Waging bewegt« Kritik am Bauzeitenplan: Mitten im August, also mitten in der Saison, noch dazu in der Woche mit einem Feiertag, im Kurpark mit den Bauarbeiten zu beginnen, sei aus Tourismusgründen ein sehr schlechter Zeitpunkt gewesen, meinte dazu etwa Karin Wiedemann, die stellvertretende Vereinsvorsitzende. Das hätte man besser planen sollen, bestätigte auch die Vorsitzende Lydia Wembacher, die zudem nicht ganz verstehen kann, warum gleich so viele Bäume und Sträucher der Neugestaltung weichen mussten. he