weather-image
20°

Bauland für 17 Einfamilienhäuser

1.0
1.0

Übersee. Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplanes für das Gebiet nördlich des Waldweges, das im Osten vom Lindbodengraben begrenzt wird, hat der Überseer Gemeinderat jetzt die Basis für ein neues Baugebiet geschaffen. Bis zu dessen Realisierung steht nun der bürokratische Ritt durch das Genehmigungsverfahren an.


Der Zuwanderungsdruck in Übersee ist seit Langem groß, und auch die Nachfrage von Einheimischen nach bezahlbarem Baugrund war und ist ungebrochen. Doch nun zeichnet sich Entlastung ab. Im Areal nördlich des Waldweges sollen 17 Einfamilienhäuser entstehen. Nach den Worten von Bürgermeister Marc Nitschke ist geplant, die überwiegende Zahl davon zu den günstigen Konditionen des Traunsteiner Modells an Einheimische zu vergeben.

Anzeige

Als einziger Gemeinderat stimmte Anton Stefanutti (Grüne) gegen die Ausweisung. Er war mit dem Standort nicht einverstanden. Doch der Rathauschef machte klar, dass es momentan keine Alternative gebe und man froh sei, die Wünsche von einem Großteil der Bauwerber nun erfüllen zu können.

Da Bauland nicht in unbegrenztem Maße vorhanden ist, regte Stefanutti an, sich im Gremium einmal grundsätzliche Gedanken über andere Bauformen zu machen. Nitschke gab zu bedenken, »dass die Nachfrage den Markt bestimmt«. Und in Übersee würden weder Reihen- noch Mehrfamilienhäuser gewünscht, sondern ausschließlich Einfamilienhäuser. bvd