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Baugebiet »St. Leonhard West II«: Erschließung im Oktober

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Wonneberg – Für den vom Planungsbüro Michael Frumm-Mayer gefertigten Bebauungsplan »St. Leonhard West II« fasste der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Satzungsbeschluss. Im nichtöffentlichen Teil wurden die Erschließungsarbeiten vergeben; im Oktober, so hofft Bürgermeister Martin Fenniger, könne damit begonnen werden.


Besprochen wurden auch die Vergabe der Hausnummern und die Beleuchtung. Die Erschließungsstraße auf der Wiese hinter dem Jugendhaus schließt sich an den »Von-Keutschach-Weg« an. So erhalten die acht Häuser von Norden nach Süden die Nummern 12 bis 18.

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Es wird in dem Baugebiet auch Straßenlampen geben. Dieses im Ort kontrovers diskutierte Thema traf im Gemeinderat auf eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Stichworte waren »Verkehrssicherheit« und »heutzutage Standard«. Auch für die Pater-Bernhard-Straße sind Lampen vorgesehen. Eventuell könne man, so Fenninger, dimmbare Lampen installieren oder die Lampen um 23 Uhr abschalten, damit niemand im Schlaf gestört wird.

Situation ist »brandgefährlich«

Das Thema Beleuchtung kam unter »Sonstiges« nochmals zur Sprache. Zweiter Bürgermeister Peter Wolff regte an, doch in der Ortsmitte für Beleuchtung zu sorgen. Denn die Situation, gerade wenn Kinder auf den Bus warten, sei in der Dunkelheit »brandgefährlich«. Eventuell könnte man eine Solarlampe installieren. Dieser Vorschlag wurde positiv aufgenommen; verschiedene Gemeinderäte wollen sich zu der Technik informieren. »Aber zackig«, gab ihnen Helmut Helmberger mit auf den Weg, denn die dunkle Jahreszeit komme.

Auch etliche Bausachen lagen dem Gemeinderat vor. Zugestimmt wurde einem Tekturantrag zum Bau eines Hauses mit Garage in Aich. Das bereits genehmigte Gebäude soll um etwa 1,5 Meter verschoben werden. Ein kleiner Teil der Garage ragt dadurch in die festgesetzte Grünfläche hinein, die in der Innenbereichssatzung festgelegt ist. Der Freiflächengestaltungsplan muss entsprechend überarbeitet werden. Diese Grünfläche – auf dem Luftbild, das in der Sitzung gezeigt wurde, allerdings Kiesfläche – muss auch tatsächlich begrünt werden. Darauf legte der Gemeinderat großen Wert. Widrigenfalls würde das die Gemeinde erledigen und dem Bauherren in Rechnung stellen.

Auch einem Anbau an ein Einfamilienhaus an der Rudolf-Müller-Straße für eine zweite Wohnung wurde zugestimmt. Dies sei ein Beitrag zum Flächensparen. Auch das Zusammenwohnen mehrerer Generationen sei positiv, auch wenn sich eine etwas »verwinkelte« Bausituation ergebe.

Beim Ortstermin habe Kreisbaumeister Rupert Seeholzer signalisiert, dass das Wohnhaus erweitert werden kann, wenn insgesamt nicht mehr als 260 Quadratmeter Wohnfläche entstehen. Da die in der gemeindlichen Gestaltungssatzung festgelegten Richtlinien für Seitenverhältnis und Firstverlauf nicht eingehalten werden, hat der Gemeinderat davon eine Befreiung erteilt.

Grünes Licht gab der Gemeinderat für einen weiteren Anbau an ein Haus am Kirchweg. Nach kurzer Diskussion erklärte der Gemeinderat sein grundsätzliches Einverständnis. Wegen der Garagenzufahrt will Fenninger noch ein Gespräch führen. Für die Änderung des Bebauungsplans »St. Leonhard an der Salzburger Straße«, der noch in einigen Details geändert worden war, ist erneut der Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst worden. So wird der Plan erneut ausgelegt.

Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung

Der Kooperationsvertrag für die Breitbanderschließung im Gemeindegebiet wurde an die Telekom vergeben. Mit der Kirchenstiftung St. Leonhard wurde ein Vertrag geschlossen, nach dem eine gemeinsame Heizung für Kindergarten, Vereinshaus und Kirche betrieben werden soll. Zudem wurde der Winterdienst im westlichen Gemeindeteil an den Maschinenring Laufen vergeben. he