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Bauernmarkt zur Irisblüte in Grabenstätt

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Reges Treiben herrschte am Samstag beim ersten Grabenstätter Bauernmarkt zur Irisblüte. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Christina Hübner (Harfe) und ihre Schwester Anna (Ziach) sowie die Flötenkinder von Annemarie Wiesholler. (Foto: Müller)

Grabenstätt. Rekordverdächtig viele Besucher kamen zum Bauernmarkt zur Irisblüte, den die Gemeinde Grabenstätt und das Ökomodell Achental am Samstag bereits zum fünften Mal am Marktplatz veranstalteten. »Nur wenn unsere Fieranten viel verkaufen, sind sie zufrieden und kommen wieder«, appellierte Bürgermeister Georg Schützinger eingangs an die Gäste, die den Sonnenschein nach dem tagelangen Regenwetter sichtlich zu genießen schienen.


Zum Schlendern und Verweilen lud auch das breite Angebot ein, das von heimischen Schmankerln über Gemüsepflänzchen und Obst bis zu Handarbeiten reichte. Voll auf ihre Kosten kamen die Gartenfreunde an den Ständen der Gärtnereien.

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Nicht nur die Weine aus der Pfälzer Partnergemeinde Meckenheim standen hoch im Kurs, sondern auch deren Spargel, Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren.

Wem nach etwas Deftigerem war, den zog es zu den Fleisch- und Wurstwaren. Auch die Käsefreunde kamen nicht zu kurz. Etwas fürs Auge waren hingegen die formen- und farbenreichen Keramikwaren aus Winkl.

Große Menschentrauben bildeten sich beim Stand des Gartenbauvereins, wo Zirben-Geruchs-Kissen und Holzherzen-Schilder angeboten wurden. Beim Holzstücke-Schätzen musste sogar gesägt werden.

Nebenan vergnügten sich die jüngsten Besucher beim Bemalen von Tontöpfen, die anschließend mit Erde gefüllt und mit Kräutersamen bestückt wurden. Großer Resonanz erfreuten sich die Wanderungen zur Irisblüte im Grabenstätter Moos mit Märchenerzählerin Irmelind Klüglein.

Seifen, Chiemgauer Freiland-eier und Nudeln, Marwanger Quellwasserforellen, Honig von einem hiesigen Imker sowie Schnäpse, Brände, Liköre und Säfte rundeten das Angebot ab. Der noch junge Freundes- und Förderverein Kreisaltenheim Grabenstätt hatte Backmischungen im Glas sowie Leberwurst-Schmankerl im Angebot. Das Marienstift Marwang verkaufte Handarbeiten und Kerzen. Auch liebevoll Gesticktes und Gestricktes lockte. Dass Kaffee und Kuchen nicht ausgingen, dafür sorgten die Ortsbäuerinnen um Christl Stefanutti und Resi Schmid.

Da der Musikverein die Bauernmärkte immer tatkräftig unterstützt, überreichten sie dem Vorstand Alois Wiesholler einen Spendenscheck über 300 Euro. Musikalisch umrahmt wurde der Markt von Christina Hübner (Harfe) und ihrer Schwester Anna (Ziach) sowie den Flötenkindern von Annemarie Wiesholler. Wer Wanderungen in und um Grabenstätt und Erlstätt unternehmen möchte, dem ist die frisch erschienene gleichnamige Broschüre zu empfehlen, die beim Bauernmarkt erstmals vorgestellt wurde und die in der Tourist-Info kostenlos erhältlich ist. Die Idee dazu hatten Kurt Luft und Josef König von der örtlichen Agendagruppe.

Es folgen heuer noch der Bauernmarkt am 16. August und der Bauernmarkt zu Erntedank am 27. September. mmü

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