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Bauausschuss stimmte Bauanträgen zu

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Teisendorf – Die Änderung des Bebauungsplans »Tragmoos I« beendete der Bau- und Umweltausschuss Teisendorf in seiner jüngsten Sitzung mit einem Satzungsbeschluss. Zugrunde lag der Bauantrag des Grundstückseigentümers zum Bau eines Betriebsgebäudes, das die festgesetzten Baugrenzen teilweise überschreiten wird.


Vonseiten des Landratsamtes bestehen weder aus fachtechnischer Sicht der Abteilung Immissionsschutz noch aus Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes Bedenken. Zwei Regenwasserleitungen verlaufen durch den Planbereich, von denen eine nur einen geringen Abstand zum nicht unterkellerten Gebäudeteil haben wird. Das stellt jedoch aus Sicht der Gemeinde kein Problem dar. Bei der anderen Leitung, die von der Verwaltung ursprünglich der Bahn zugeordnet wurde, was jedoch in einer Stellungnahme verneint worden war, stimmt die Gemeinde einer Überbauung zu, da es sich nur um einen nicht unterkellerten Lagerraum handelt. Mit der Satzung werden die Baugrenzen aufgehoben und neu festgesetzt.

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Beim zweiten Tagesordnungspunkt ging es um die Änderung des Bebauungsplans »Tragmoos III«. Nachdem sich im Vorgespräch zur Bebauung eines Grundstücks gezeigt hatte, dass die Festsetzungen des Bebauungsplanes nicht eingehalten würden, war ein Änderungsverfahren eingeleitet worden.

Die Fachabteilung Immissionsschutz des Landratsamtes empfahl, den Immissionsschutz planerisch sicherzustellen und eine gerechte Aufteilung des Emissionskontingents zu ermöglichen. Die Gemeinde beschloss daher, zwei weitere Grundstücke in den Bebauungsplan aufzunehmen und ein neues Gutachten zur schalltechnischen Untersuchung in Auftrag zu geben.

Zur Befürchtung des Antragstellers, durch die Baugrenzen in seinen Möglichkeiten eingeschränkt zu werden, beschloss der Ausschuss, die Baugrenze nicht zu ändern, aber die Überbauung der Regenwasserleitung zuzulassen. Außerdem billigte er die überarbeitete Planung.

Schließlich ging es um die Änderung des Bebauungsplanes »Surmühl«. Die Schreinerei will eine neue Lagerhalle bauen. Da diese die vorgegebenen Baugrenzen auf der Südseite um zwei Meter und auf der Ostseite um vier Meter überschritten würde, und die Notwendigkeit der Bebauung dem Ausschuss nachvollziehbar war, beschloss der Ausschuss, den Bebauungsplan »Surmühl« im Rahmen des beschleunigten Verfahrens zu ändern.

Im letzten Tagesordnungspunkt ging es um die Erweiterung zweier Mobilfunkanlagen in Aschau und Teisendorf mit der neuen Technik LTE durch die Telefonica Germany. Da die Gemeinde auch bisher bei diesen Aufrüstungen in keinem Fall negativ entschieden hatte, wurden gegen diese angekündigte Aufrüstung der beiden Standorte keine Bedenken und Einwendungen erhoben. Alle Beschlüsse wurden mit einstimmigem Ergebnis gefasst. sd