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Bauarbeiten für neue Ampelanlage beginnen

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Foto: pixabay

Traunstein – Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Verkehrsablauf zu verbessern, errichten die Stadt Traunstein und das Staatliche Bauamt an der sogenannten Südspange der Bundesstraße 306 eine Ampelanlage.


Die Bauarbeiten beginnen bereits am heutigen Mittwoch, wie das Straßenbauamt gestern in einer Pressemitteilung bekannt gab.

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In einem ersten Schritt sollen ab heute an der Einmündung von der Franz-Xaver-Steber-Straße in die B 306 die notwendigen Fundamente hergestellt und die Leitungsbauarbeiten durchgeführt werden. Die Tiefbauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum kommenden Dienstag.

Ab dem 3. April ist dann geplant, die Ampelanlage mit Masten, Signalgebern und Steuerungselementen aufzubauen, sodass die Ampel voraussichtlich am 7. April in Betrieb genommen werden kann. Die Bauarbeiten sollen unter Aufrechterhaltung des normalen Verkehrs stattfinden. Während der Bauarbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Grund für die Errichtung der Ampelanlage ist, dass es in den vergangenen Monaten und Jahren vermehrt zu schweren Unfällen im Einmündungsbereich der Franz-Xaver-Steber-Straße und der Bundesstraße 306 gekommen war. Vor allem im vergangenen November und Dezember krachte es vermehrt, im November innerhalb von einer Woche sogar viermal. Bei den Unfällen gab es zum Teil auch schwerverletzte Personen.

Wie das Staatliche Bauamt mitteilt, handelt es sich bei der Einmündung der Südspange derzeit um eine der unfallauffälligsten Stellen im Landkreis Traunstein. Die Unfallauswertung der vergangenen Unfälle zeigte immer wieder das gleiche Muster, wobei die Unfälle überwiegend von Verkehrsteilnehmern verursacht wurden, die von der B 306 nach links auf die Franz-Xaver-Steber-Straße einbiegen wollten.

Um die Verkehrssicherheit zu verbessern und den Unfallschwerpunkt zu entschärfen, einigte man sich schließlich gemeinsam mit der Stadt Traunstein, der Polizei und der Verkehrsbehörde darauf, eine Ampelanlage zu errichten. Diese wird verkehrsabhängig mit mordernster Steuerungs- und Detektionstechnik betrieben. Die Kosten für die Errichtung trägt die Stadt Traunstein. Diese belaufen sich auf rund 38 000 Euro. fb