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»Bambini und die dumme Augustine«

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Rosanna und Luisa stellen das Theaterstück »Die dumme Augustine« vor. (Foto: Wegscheider)

Inzell. Das Stück »Zirkus Bambini und die dumme Augustine« beherrschte das Sommerfest des Kindergartens. Leiterin Heidrun Schub würdigte ihre Kolleginnen für den unermüdlichen Einsatz während der sechswöchigen Proben. Der Text wurde selbst geschrieben, die Tänze einstudiert, die Kostüme entworfen und die Bühne hergerichtet.


Den ersten Auftritt hatte die Familie August und Augustine mit ihren Kindern Guggo, Gugga und Guggilein, die sich dem Publikum vorstellten. Zirkusdirektor Martin Hallweger kündigte die Aufführungen an. Den Anfang machte Moritz mit den gefürchteten Tigern aus Eschnapur, die den Zuschauern sensationelle Kunststücke präsentierten. Seiltänzerin Mona zeigte ihre Kunststücke auf dem »Schwebeseil in zehn Metern Höhe«, unterstützt von Akrobatin Verena. Besonders amüsant war die Pferdedressurvorstellung der charmanten Lisa mit den spanischen und arabischen Dressurpferden aus dem Gestüt Unterschutt.

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Ebenso lautstarken Applaus erhielten die Jongleure Christina und Rens für ihre fantastischen Vorführungen. Atemberaubend und für einige zum Luft anhalten war der Mut von Madame Eva, die ihre Elefanten nicht nur tolle Kunststücke zeigen ließ, sondern auch den Mut hatte, sich unter die Füße der riesigen Tiere zu legen. Eine außerordentlich gefährliche Darbietung bot die indische Tempeltänzerin Isabella, die durch ihr harmonisches Hüftschwingen nicht nur die große Riesenschlange Ka, sondern auch die Zuschauer verwirrte. Etwas lauter ging es zur Sache beim Auftritt der Cowgirls und Cowboys, die als Revolverhelden und Messerwerfer den Mädels den Schweiß auf die Stirn trieben. Etwas gesitteter ging es dann bei den Tänzerinnen aus Bananien zu, die mit ihren aufreizenden Kostümen zu rhythmischer Musik das Publikum begeisterten.

Zwischen den Darbietungen trat die dumme Augustine auf die Bühne und beim Gespräch mit ihrem Mann wurde schnell klar, dass sie selbst einmal gern im Scheinwerferlicht stehen würde. Dies wurde schneller Realität als geplant – aufgrund starker Zahnschmerzen musste ihr Gatte, der dumme August, zum Zahnarzt. Mit tosendem Applaus wurde sie verabschiedet und selbst der Zirkusdirektor war sprachlos. Am Ende durften alle Mitwirkenden nochmal auf die Bühne und wurden von den Zuschauern für ihre tolle Vorstellung gefeiert.

Zum Abschluss des Festes ließen die Kinder im Pausenhof Luftballons mit beschriebenen Karten aufsteigen. Der Erlös kommt ausnahmslos dem Förderverein des Kindergartens zugute. Das Bild der über 170 fliegenden Luftballons war der krönende Abschluss eines gelungenen Festes. hw