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Ballonglühen fiel dem Wind zum Opfer

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Die zwölf Heißluftgeräte beim Inzeller Ballonglühen waren in diesem Jahr eine etwas unvorhergesehene Attraktion bei den vielen Besuchern. Weit über 1000 Ballonfans kamen nach Inzell zur Kreuzfeldwiese am Badepark und genossen trotzdem das Programm, das die Inzeller Touristik gemeinsam mit den holländischen Ballonfahrern zusammengestellt hat. (Foto: Wegscheider)

Inzell – »Wirklich schade, dass das Ballonglühen heuer ausgefallen ist. Wir sind extra aus Bischofswiesen hierher nach Inzell gefahren, weil es uns als sehr sehenswert angekündigt wurde«, so die Aussage eines Ehepaars, die wohl die Meinung vieler Besucher widerspiegelte.


Insgesamt fanden wieder weit über 1000 Ballonbegeisterte den Weg auf die Kreuzfeldwiese in Inzell. Zwölf Ballonfahrer »glühten« wenigstens mit ihren Heißluftgeräten und erhellten so den bedeckten Nachthimmel.

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Es ist schon gute Tradition, dass zu Beginn der Ballonwoche in Inzell zwischen Badepark und Campingplatz die Ballone den Nachthimmel erleuchten. Jedes Jahr wieder ist es ein unvergesslicher Anblick – doch diesmal kam es anders. Wegen des zu starkem Winds während der Aufbauphase entschlossen sich die Verantwortlichen gegen ein Aufblasen der Ballone, um Unfällen vorzubeugen. Der Beginn der Ballonwoche war dann heuer mehr ein Leuchtfeuer bis in die Abendstunden. Die Heißluftgeräte leuchteten abwechselnd und gemeinsam zu einer eigenen wundervollen Choreographie mit speziell dafür ausgesuchten Liedern.

Viele Stände mit Schmankerln flüssiger und fester Art von Glühwein, Bratwürsten, gebrannten Mandeln und vielem mehr gaben der ganzen Veranstaltung eine Volksfestatmosphäre. Die Band »Boarisch Six« sorgte mit fetzigen Liedern für die musikalische Umrahmung und als besondere Attraktion sorgte die Gruppe »Infirety« mit ihrer spektakulären Feuershow für besondere Begeisterung bei den Besuchern.

In dieser Woche steigen die Ballone dann vor der jetzt traumhaften weißen Winterkulisse in Inzell in den Himmel. Für Interessenten gibt es auch die Möglichkeit mitzufahren. Genauere Informationen dazu macht die Inzeller Touristik unter der Telefonnummer 08665/9885-0. Die letzte Mitfahrgelegenheit besteht am Freitag. hw