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Ballfangzäune für Sportplatz

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Grassau. Am Hauptfußballplatz an der Sportanlage in Brandstätt fehlen noch immer Ballfangzäune. Diese will der Allgemeine Sportverein Grassau (ASV), der unter anderem auch die Pflege und Wartung des Geländes übernimmt, nun nachrüsten. In der letzten Sitzung beschloss der Marktgemeinderat einstimmig, für die Ballfangzäune ein Drittel der Kosten, voraussichtlich 3300 Euro, zu übernehmen.


Seit vielen Jahren werde der Hauptplatz nicht nur vom Verein, sondern auch von Profimannschaften genutzt, informierte Bürgermeister Rudi Jantke. Die Manager der Erst- und Zweitligamannschaften, die in Grassau ihre Trainingslager absolvieren, haben schon öfters das Fehlen von Ballfangzäunen hinter den Toren bemängelt. Es sei aber auch der Wunsch des Grassauer Sportvereins, Ballfangzäune aufzustellen.

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Als kostengünstige Lösung habe der ASV nun vorgeschlagen, Ballfangnetze entlang der Banden anzubringen. Alle fünf Meter müssten die vorhandenen Stempen durch sechs Meter hohe Pfosten ersetzt und an diese das Ballfangnetz angebracht werden. Würde ein Ballfangzaun direkt hinter dem Tor angebracht, müsste der Tartanbelag aufgeschnitten werden und auch der Unterboden könnte dadurch beschädigt werden. Rund 10 000 Euro müsse man für das Vorhaben veranschlagen.

Weil die Profiteams, die in Grassau ihre Trainingslager abhalten, im Golf-Resort wohnen, hat das Hotel eine Kostenbeteiligung von einem Drittel zugesagt. Auch der ASV werde ein Drittel der Kosten tragen. »Wir profitieren ebenfalls von diesen Trainingslagern«, sagte Jantke. Sie seien eine unbezahlbare Werbung für die Gemeinde. Er erinnerte an das Trainingslager von Borussia Mönchengladbach und des 1. FC Nürnberg im vergangenen Jahr und informierte, dass im Juli Schalke 04 in Grassau trainieren werde.

Jeden Tag werde in den Medien über diese Trainingslager berichtet. Auch seien in der Zeit der Trainingslager fast alle Quartiere in Grassau ausgebucht. Zum Training kommen bis zu 1000 Zuschauer.

Auf die Frage von Winfried Drost, ob es sich nun um Zäune oder Netze handle, erklärte Jantke, dass rund um den Torbereich an den Banden sechs Meter hohe Netze angebracht werden. Ob dies den Ansprüchen der Ligaspieler genüge, wollte Hans Genghammer (FW) wissen. Laut Jantke werde der ASV trotz der Netze zwei Ballbuben engagieren, die die Bälle holen. Zudem könne man das Netz im Winter entfernen. tb

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