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»Balancier-Garten« fürs Strandbad

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Übersee. Eine Erweiterung des Kinderspielplatzes im Strandbad, doppelt so viele Fahrradständer wie bisher und eine einheitliche Einzäunung des Strandbades: Diese Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Attraktivität des Überseer Chiemseeufers hat der Gemeinderat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.


Durch die neue Straßenführung der Julius-Exter-Promenade am Chiemseeufer vor dem Strandbad ist ein zusätzliches Gelände gewonnen worden, das die Gemeinde zur Erweiterung des Spielplatzes nutzen möchte. Geplant ist dort ein sogenannter »Balancier-Garten« aus Fichtenholz, der auf 17 Metern Länge verschiedene Elemente zum Balancieren und Klettern anbietet.

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Für dieses neue Areal wäre eine neue Einzäunung erforderlich geworden. Um ein einheitliches und optisch schönes Bild zu schaffen, hat sich die Gemeinde nun zu einer einheitlichen Einfriedung des gesamten Strandbades entschlossen. Der neue Zaun soll vor dem Strandbad bis zur alten Beach-Bar reichen und auch den hinteren Bereich jenseits des Eingangs erfassen.

Eine von der Bevölkerung sicherlich willkommene Verbesserung dürfte auch die beschlossene Verdopplung der Fahrradständer von bisher 120 auf 239 sein. Zusätzlich werden noch vier Behindertenständer eingerichtet. Diese Zahl hielt Anton Stefanutti von den »Grünen« für viel zu gering.

Bürgermeister Marc Nitschke erinnerte daran, dass es bisher nur drei Behindertenplätze gab und nie mehr gewünscht wurden. Im Übrigen wies der Rathauschef angesichts noch freier Kapazitäten auf die spätere Möglichkeit zusätzlicher Ausweisungen hin.

Klaus Stöger (CSU) regte an, auch noch für Mofas und Roller Parkraum zu schaffen, um unnötiges Chaos an heißen Sommertagen zu vermeiden. Bürgermeister Nitschke sicherte zu, dies in die Planung miteinzubeziehen. bvd