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Bahnschranke soll 664 000 Euro kosten

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Waging am See. Es geht voran mit der geplanten Bahnschrankenanlage in Weidach. Der Marktgemeinderat stimmte nun einer Kreuzungsvereinbarung der DB Netz AG zu. Damit signalisiert die Gemeinde ihre Zustimmung zum Vorhaben. Der erforderliche Grunderwerb für die vorgesehene Verbreiterung der Ortsstraße wurde laut Bürgermeister Herbert Häusl bereits getätigt.


Geschäftsleiter Franz Röckenwagner ging anschließend auf die Eckdaten der Vereinbarung ein. Die voraussichtlichen Baukosten in Höhe von 664 000 Euro werden auf die Beteiligten – die Deutsche Bahn AG, die Bundesrepublik Deutschland und den Straßenbaulastträger Marktgemeinde Waging am See – zu je einem Drittel aufgeteilt. Der Anteil der Gemeinde an den Baukosten liegt damit bei ca. 221 400 Euro. Nach Abzug der Förderung von rund 40 Prozent wird der Gemeinde voraussichtlich ein Kostenanteil in Höhe von 133 000 Euro verbleiben. Die Bahn erhoffe sich aber noch deutliche Einsparungen durch die Vergabe der Straßenbauarbeiten in Gemeinderegie, ergänzte Röckenwagner.

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Die Frage von Gemeinderat Hannes Obermayer, ob der zehnprozentige Zuschlag für Planungskosten in den Gesamtbaukosten mit enthalten ist, bejahte der Geschäftsleiter. Das Gremium zeigte sich trotzdem wenig erfreut über die hohen Baukosten. »Letztendlich muss man jedoch die positive Seite sehen«, so Bürgermeister Häusl. Die kostspielige Maßnahme sei ein weiterer Schritt zur Sicherung der Bahnstrecke nach Traunstein, die wiederum zur Entlastung der stark befahrenen Staatsstraße 2105 beitrage. fr