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Bahnschranke bei Weidach wird gebaut

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In Weidach wird der Bahnübergang durch eine Lichtzeichenanlage mit Halbschranken gesichert. Ab Montag beginnen die Baumaßnahmen, der Übergang wird bis 8. August gesperrt. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Der unübersichtliche Bahnübergang an der Traunsteiner Straße in Weidach bei Waging bekommt eine Schrankenanlage. Die Arbeiten dafür beginnen am kommenden Montag. Von da an wird der Übergang bis zum 8. August gesperrt sein. Die Sperre wird aufrechterhalten unabhängig vom Bauverlauf; denn erst am 8. August kommt der Sachverständige, der die Anlage abnehmen wird.


Konkret geplant ist der Bau einer Lichtzeichenanlage mit Halbschranken, einschließlich der Einrichtungen, die den Übergang auch für Blinde benutzbar machen. Der Planungsvereinbarung mit der Südostbayernbahn hat der Gemeinderat schon vor über einem Jahr einstimmig zugestimmt. Auf einer Länge von rund 100 Metern, zu gleichen Teilen auf beiden Seiten der Bahnlinie, wird die Traunsteiner Straße, welche die Bahnlinie hier überquert, um 1,30 Meter verbreitert. Dies wird gemacht, damit der sehr schräge Winkel der Straße zur Bahn etwas abgemildert wird, wie der Techniker der Gemeinde Waging, Franz Fenninger, erläutert.

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Die Gemeinde nutzt die Gelegenheit, um dieses Stück Straße und noch eine weitere, ebenfalls rund 100 Meter lange Strecke Richtung Osten abzufräsen und neu zu asphaltieren. Diese rund 20 000 Euro teure Zusatzmaßnahme muss die Gemeinde natürlich selber zahlen. Die Kosten für die gesamte Schrankenanlage, die laut Kämmerer Bernhard Kraus bei 664 000 Euro liegen, werden geteilt. Auf die Gemeinde Waging als Straßenbaulastträger entfallen voraussichtlich rund 200 000 Euro.

Nachdem die Südostbayernbahn der Gemeinde zugesichert hatte, dass nach Sicherung des Übergangs die Geschwindigkeit der Züge nicht erhöht werde, und nachdem die Bahn auf eine gleichzeitige Sicherung des nahegelegenen Übergangs bei Gastag verzichtet, hatte auch der Gemeinderat zugestimmt. he