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Bagger kippt beim Verladen in die Wiese

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Foto: FDLnews/AKI

In einem komplizierten und aufwendigen Verfahren musste am Samstagnachmittag ein umgekippter Bagger, aus dem Öl auslief, aus einer Wiese an der St 2094 auf Höhe "Käs" bei Seebruck geborgen werden.


Am Samstag kam es gegen 13.30 Uhr neben der Staatsstraße 2094 auf Höhe "Käs" zwischen Seebruck und Kloster Seeon zu einem Betriebsunfall mit einem schweren Baggerfahrzeug.

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Laut Aussage der Polizei Trostberg wollte eine Firma einen Bagger auf einen Tieflader verladen. Doch das feuchte Erdreich unter einer Stütze des Tiefladers gab nach und der Bagger fiel seitlich um und landete in einer Wiese. Der 43-jährige Fahrer wurde glücklicherweise nicht verletzt.

Aus dem Bagger liefen größere Mengen Öl auf die Wiese und sickerten in das Erdreich ab. Die Feuerwehr Seeon war mit 20 Mann an der Unfallstelle, um den Verkehr zu regeln und die Bergungsarbeiten abzusichern. Mit einem zweiten angeforderten Bagger und einer weiteren schweren Maschine konnte der umgekippte Bagger wieder aufgestellt werden. Dies gestaltete sich allerdings sehr schwierig, da beim Aufrichten des einen Baggers der zweite Bagger auch leicht umkippen hätte können. Doch das erfahrene Team konnte den Bagger ohne größere Probleme wieder aufrichten.

Anschließend wurde der kontaminierte Boden abgetragen. Die Arbeiten dauerten knapp zwei Stunden. Die Staatsstraße 2094 musste teilweise komplett gesperrt werden. Die Helfer der Feuerwehr unterstützten die Bergung, banden die auslaufenden Betriebsstoffe und regelten den Verkehr. Insgesamt entstand ein Sachschaden von circa 12 000 Euro.