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Be der Übergabe der 1100 Tüten voll mit liebevoll hergestelltem Weihnachtsgebäck (von links): Maria Friedrich, Ortsbäuerin Heiligkreuz, Irina Esterbauer, Kreisbäuerin, Christine Schuhegger, Ortsbäuerin Waging, Hildegard Trenker, Ortsbäuerin Altenmarkt, Helga Kamml, Ortsbäuerin Inzell, Klinik-Küchnchef Johann Lechner, Andrea Probst, Ortsbäuerin Chieming, Matthäus Michlbauer, BBV Traunstein.

Backen für Klinikmitarbeiter – Landfrauen übergaben 1100 Tüten mit Plätzchen und Stollen

Die Bäuerinnen des Landkreises Traunstein haben in einer großen Backaktion 1100 Tüten mit Weihnachtsgebäck für Pflegekräfte der Kliniken Südostbayern gespendet.


Hildegard Trenker, Ortsbäuerin aus Altenmarkt, und Kreisbäuerin Irina Ersterbauer organisierten die Aktion. Sie riefen die Landfrauen dazu auf, mit ihrer Backkunst zu helfen – und stießen dabei nicht auf taube Ohren: Am Klinikum Traunstein wurden dann die 1100 wunderschön gepackten Tüten mit Weihnachtsgebäck übergeben.

Zur Übergabe waren Kreisbäuerin Irina Esterbauer, stellvertretende Kreisbäuerin Christine Schuhegger und Mitglieder der Kreisvorstandschaft sowie Matthäus Michlbauer, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Traunstein des bayerischen Bauernverbands, gekommen. Küchenchef Johann Lechner am Klinikum Traunstein zeigte sich begeistert bei der Anlieferung: »Das ist eine unglaublich bewundernswerte Aktion, über die wir uns sehr freuen«.

Für die Herstellung waren Bäuerinnen aus dem ganzen Kreisverband von Engelsberg bis Reit im Winkel im Einsatz und die Bereitschaft mitzumachen war sofort sehr groß. Die Plätzchen und Stollen wurden natürlich auch aus regionalen Produkten hergestellt, zum Teil mit Eiern, Milch und Mehl von den eigenen Höfen und mit Honig von den lokalen Imkern. Dabei kamen uralte Rezepte zum Einsatz, die noch von den Ururgroßmüttern überliefert waren.

An den Festtagen wurde das Gebäck auf Wunsch der Landfrauen am Klinikum Traunstein und in der Kreisklinik Trostberg an die diensthabenden Pflegekräfte verteilt als Dank für die große Leistung und den Einsatz auch an Weihnachten. Mit ihrer Aktion wollten die Landfrauen auch ihre Verbundenheit mit den Kliniken zum Ausdruck bringen, die ihre Region versorgen. In diesen schwierigen Zeiten tun solche Gesten ganz besonders gut.

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