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Autofrei um den Waginger See

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Dieser Gentleman hatte den Dreh raus und konnte beim Fahren auf seinem »Penny-Farthing« sogar noch lächeln. (Foto: Albrecht)

Waging am See. Den vielen Radlern und Inline-Skatern, die am »Autofreien Sonntag« die Straßen rund um den Waginger- und Tachinger See bevölkerten, war das kühle Wetter vielleicht ganz willkommen. Es hielt jedenfalls die Schweißausbrüche in Grenzen. Sogar Gentlemen und Ladies in Frack und Zylinder konnten da in gewohnt »cooler« Manier auf ihren »Penny-Farthings« um die Seen kurven.


Etwas setzte die Kühle aber jenen zu, die sich nicht durch Bewegung warm halten konnten, wie die Musikkapellen Waging und Petting, die die vorbeifahrenden Radler mit ihrer Musik anspornten. Mit warmen Decken und Getränken hielten es die Musikanten aber einigermaßen aus.

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Derweil konnten die Radler voller Freude Schlangenlinien auf den breiten Straßen fahren, ohne dabei von hupenden Autos belästigt zu werden. Falls ihnen danach war, konnten sie auch viele kulinarische und kulturelle Angebote in Wirtshäusern, entlang der Straßen und in Museen und Kirchen annehmen. Auch die Bürgermeister aller an den See grenzenden Gemeinden plus Tittmoning, nahmen die Gelegenheit wahr, um die Seen zu radeln.