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Autofahrer beim Schwimmbad viel zu schnell

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An dieser Stelle in Inzell darf keine Werbetafel aufgestellt werden. Einen entsprechenden Antrag hatte der Gemeinderat abgelehnt. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Der Inzeller Gemeinderat beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mit verschiedenen Bauanträgen. Es gab kaum Einwände. Nur eine Werbetafel an der Bundesstraße lehnten die Räte ab. Bürgermeister Hans Egger informierte außerdem über eine Geschwindigkeitsmessung am Schwimmbad.


Zugestimmt wurde dem Bauantrag zum Umbau einer bestehenden Werkstatt in der Prälat-Michael-Höck-Straße. Es sollen ein Büro im Obergeschoß und Lagerräume einschließlich Treppenaufgang und Toiletten entstehen. Die bestehende Werkstatt im Erdgeschoß bleibt unverändert, wird jedoch durch das geplante Treppenhaus reduziert. Dadurch sind an der West- und Südseite Fassadenänderungen erforderlich. Die bestehende Überdachung über dem Verbindungsbau soll entfernt und durch ein Satteldach ersetzt werden.

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Ebenso klar war die Zustimmung für den Antrag auf Verlängerung der Baugenehmigung in Bezug auf den Anbau eines Westbalkons an der Kreuzbaumstraße. Die Antragstellerin beantragte die Verlängerung der bereits erteilten Baugenehmigung aus dem Jahre 2011 um zwei Jahre. Die im ursprünglichen Bauantrag genehmigte vierte Wohneinheit im Dachgeschoß wurde bereits errichtet. Auf den Einbau des genehmigten Quergiebels und des Westbalkons wurde aus Kostengründen verzichtet.

Nicht zugestimmt wurde der Aufstellung einer neuen Werbetafel. Einen entsprechenden Antrag hatte die Firma Ströer Außenwerbung in Unterhaching gestellt. Die Werbetafel sollte 3,75 Meter mal 2,75 Meter groß sein und direkt an der Bundesstraße vor dem Gebäude der Telekom stehen. Eine Einverständniserklärung der Eigentümervertreterin der Deutschen Telekom AG lag dem Bauantrag bei.

Peter Spannring (Bürger für Inzell) sah eine allgemeine Werbeanlage kritisch, da die Gemeinde keinerlei Einfluss habe, was beworben wird. Letztlich wurde der Antrag der Firma Ströer einstimmig abgelehnt.

Anschließend informierte Inzells Bürgermeister Hans Egger die Gemeinderäte und die vielen Zuhörer über eine Geschwindigkeitsmessung am Schwimmbad an fünf aufeinanderfolgenden Tagen: Insgesamt passierten 1514 Fahrzeuge die Messstelle, wovon insgesamt 84 Prozent der Fahrer zu schnell unterwegs waren. Der schnellste Fahrer wurde mit 84 km/h gemessen. Um dies zu unterbinden, regte Markus Maier (CSU) an, natürliche Schwellen während der Badesaison einzubauen. hw