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Auszeichnungen von der Republik Polen

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Kirchanschöring – Mehr als 25 Jahre ist es mittlerweile her, dass der Partnerschaftsvertrag zwischen der Gemeinde Kirchanschöring und der polnischen Gemeinde Lichnowy unterzeichnet wurde.


Verschiedene Vereine und Privatpersonen fungierten als Motor für die Freundschaft und organisierten in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche Besuche und verschiedene Aktivitäten, um den kulturellen Austausch zwischen den zwei Nationen zu fördern. Die Trennung zwischen Ost und West wurde in dieser Zeit überwunden. Ziel der Partnerschaft war es vor allem, einen Jugendaustausch in Gang zu bringen.

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Der rege Austausch der beiden Gemeinden wurde nun gewürdigt. Im Namen des amtierenden polnischen Präsidenten Andrzej Duda ehrte Generalkonsul Andrzej Osiak in München jene Kirchanschöringer, die sich besonders verdient gemacht haben bei der Erfüllung des Traums von einem grenzenlosen Europa.

»Heinrich Wallner durfte das Verdienstkreuz am Bande in Gold entgegennehmen, für unsere Verdienste um die Feuerwehr Lichnowy«, informierte Bürgermeister Hans-Jörg Birner in der jüngsten Gemeinderatssitzung und präsentierte ein Bild, das Wallner und weitere Geehrte beim Überreichen der Orden zeigt. Mit Wallner erhielten auch Franz und Renate Stockhammer eine hohe Auszeichnung: Das Verdienstkreuz am Bande in Silber.

Wie Bürgermeister Birner zudem informierte, gibt es schon einen Termin für den nächsten Besuch in Lichnowy. Die Fahrt findet in den Sommerferien vom 16. bis zum 22. August statt. »Alle Kirchanschöringer und vor allem die Jugendlichen sind eingeladen, mitzufahren.«

Ehe Birner zum Jahresabschluss alle Gemeinderäte für die gute Zusammenarbeit übers Jahr lobte, gab er noch bekannt, dass das »Haus der Begegnung« mit einer weiteren Förderung von 300 000 Euro rechnen darf, die die Bayerische Landesstiftung beisteuert. Damit erhöhe sich der Gesamtförderbetrag für das Projekt auf 1,15 Millionen Euro. Dies sei auch deshalb besonders erfreulich, weil damit neben den Kreditaufnahmen über die Förderprogramme der Kommunalen Wohnbauförderung und der Einkommens-orientierten Förderung kein zusätzlicher Bankkredit notwendig werde.

Die Ratsrunde, für die Hans Armstorfer das Wort ergriff, freute sich über den neuen Förderbescheid und würdigte ihrerseits den Bürgermeister für seinen Einsatz. Armstorfer dankte auch »für die vertrauliche und gute Zusammenarbeit mit Birner und den Mitarbeitern der Verwaltung.« ca