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Ausstellung mit Gips und Holz im Weberhaus

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Brigitte Diener erläuterten den Schülern der Traunwalchener Carl-Orff-Schule die Exponate in ihrer Ausstellung. (Foto: Mix)

Traunreut. Alle Klassen der Carl-Orff-Grundschule Traunwalchen besuchten nacheinander die Ausstellung »Gips trifft Holz« im Weberhaus mit Arbeiten von Brigitte Diener und Mathias Schneider. Die Mädchen und Buben waren überaus interessiert an den Ausstellungsstücken und daran, wie diese entstanden sind.


Brigitte Diener und Mathias Schneider kennen sich seit vielen Jahren aus der Schule in Traunwalchen. Dort war der Traunwalchner Bildhauer Mathias Schneider Schüler der Kunsterziehungslehrerin Brigitte Diener. Beide arbeiten völlig unterschiedlich, ihre Werke harmonieren aber gut und sind in den Ausstellungsräumen im alten Weberhaus ansprechend präsentiert. Der Bildhauer arbeitet seine Figuren und Skulpturen aus einem Stück Holz heraus. Die Fachlehrerin für Kunsterziehung und Werken schafft mit Gips neue Formen und befasst sich vor allem mit Köpfen der unterschiedlichsten Art.

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Den Schülern erzählten beide, wie ihre Kunstwerke entstehen, wie man mit den unterschiedlichen Werkstoffen Holz und Gips arbeitet. Die Kinder zeigten sich sehr wissbegierig und stellten zahlreiche Fragen. Den Buben gefiel besonders die Arbeit mit Holz. Sie konnten die Werkzeuge eines Bildhauers begutachten und die daraus entstandenen Figuren. »So was möchte ich auch mal machen«, schwärmte Fabian aus der dritten Klasse. Sein Schulkamerad Marvin erzählte stolz, dass er selber schon eine ganze Reihe an Werkzeugen zuhause habe und ab und zu, wenn der Papa Zeit hat, mit diesem auch etwas bastele. Von den Köpfen, die Brigitte Diener auf eigenwillige Art und Weise gestaltet, gefielen den Kindern vor allem »der alte Kubaner«, der lauter Zigarrenhülsen im Kopf stecken hat, und ein Fußballer mit zahlreichen kleinen Bällen in den Haaren.

Brigitte Diener hat bereits in den letzten drei Jahren Ausstellungen unter dem Titel »Kopfarbeit« in Pertenstein, Traunstein und Traunreut gezeigt. Für sie ist das Thema noch lange nicht erschöpft, sie hat noch zahlreiche Ideen für weitere Köpfe, wie sie erzählte. Mathias Schneider hat sich längst einen Namen gemacht mit Ausstellungen seiner Figuren und Skulpturen in Pertenstein, Ruhpolding, Tittmoning, aber auch in München, Starnberg und Ebersberg. Nächstes Jahr will er mit der Carl-Orff-Schule Traunwalchen einen Projekttag gestalten, bei dem die Schüler noch einmal mit dem Beruf des Bildhauers vertraut gemacht werden sollen.

Die Ausstellung »Gips trifft Holz« ist noch geöffnet am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 17 bis 19 Uhr. Gruppen oder Schulklassen können auf Anfrage unter Telefon 0152/22178639 auch außerhalb dieser Zeiten kommen. mix

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