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Außenanlagen der Turnhalle werden deutlich teurer

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So sieht der Plan für die Außenanlagen an der neuen Waginger Turnhalle aus. Es werden rund 60 Parkplätze geschaffen und zwischen der alten und neuen Halle soll eine gepflasterte Fläche (grau-braune Fläche) als Treffpunkt entstehen. Der Mühlberger Weg wird damit zwischen zwei Parkplatz-Reihen hindurchlaufen. (Plan: SAK)

Waging am See – Es bedurfte einer längeren Diskussion, um Parkplätze, Platzgestaltung und Wegführung, ehe der Waginger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig der Planung für das Umfeld und die Außenanlagen der neuen Turnhalle zustimmte. 346 000 Euro wird die Vorplatzgestaltung mit den rund 60 Parkplätzen kosten, bedingt durch etliche Änderungen um gut 60 000 Euro mehr, als es bei der ersten Vorstellung vor eineinhalb Jahren geheißen hatte. Es wurde aber Wert auf die Feststellung gelegt, dass die Kosten trotzdem immer noch niedriger seien, als im Finanzierungsplan beziehungsweise Gemeinde-Haushalt eingestellt.


Wesentliche Elemente des Projekts sind die Parkplätze mit den jeweils notwendigen Zufahrten sowie ein gepflasterter Platz zwischen der alten und der neuen Turnhalle. Die beabsichtigten Änderungen stellte Hans Althammer vom Traunsteiner Planungsbüro SAK vor. Denn inzwischen haben sich nach ungezählten Ortsterminen einige Änderungen ergeben, die in dem neuen Lageplan dargestellt worden sind. Dabei seien aber die Grundzüge der Planung nicht geändert worden.

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Die Fahrbereiche sollen in Asphalt ausgeführt werden, die Stellplätze in Betonpflaster mit Rasenfuge. Vor dem Eingang soll ein gepflasterter Platz angelegt werden. Die Bereiche an der alten Turnhalle werden höhenmäßig abgesenkt, ebenso der Fußweg entlang der neuen Turnhalle bis zur Friedhofsmauer. Der Rettungsweg an der Friedhofsmauer wurde geändert sowie mehrere andere Details wie etwa die Beleuchtung. Die Platzgestaltung zwischen den beiden Hallen soll in einem großformatigen Pflaster ausgeführt werden, der Radständer wird an die Wand der alten Halle verlegt. Wegen der Absenkung des Fußweges werden entlang dieser Wand Sitzsteine verlegt. Diese sollen auch die bisher nicht verputzte Wand verdecken. Damit soll der beabsichtigte Treffpunkt-Charakter des Platzes noch betont werden.

Besonderer Diskussion bedurfte der Verlauf des Mühlberger Weges. Hier hatte es schon beim letzten Mal Kritik gegeben, dass dieser Weg teilweise links und rechts von Parkplätzen gesäumt ist, was zu Gefährdungen der Fußgänger führen könne. Hans Althammer und auch der gemeindliche Bautechniker Franz Fenninger versicherten, sich wirklich bemüht und alle denkbaren Varianten durchgespielt zu haben, aber alle Umleitungs-Ideen hätten sich als nicht schön und unpraktisch herausgestellt und würden wohl auch nicht angenommen. So wurde letztlich der bisherige Verlauf des Mühlberger Wegs beibehalten. Er soll auch weder farblich noch pflastermäßig abgesetzt werden, um den Fußgängern keine trügerische Sicherheit vorzugaukeln. Etwas großzügiger als geplant soll die Beleuchtung ausgelegt werden, sechs Lampen am Parkplatz, drei am Mühlberger Weg. An drei Stellen sollen kleine Steingärten einen gestalterischen Akzent setzen.

Am Schluss wurden noch die Kosten aufgeschlüsselt: Auf die Turnhalle, der fünf Parkplätze zugeordnet sind, entfallen 169 200 Euro (bisher 122 100), auf die Gemeinde 177 000 Euro (bisher 161 000) – 63 000 Euro mehr als vorgesehen. Allerdings hofft man bei der Gemeinde, dass die Kosten nach der Ausschreibung noch sinken. So wurde auch im Beschluss festgehalten, dass die Planung noch auf Einsparpotenziale überprüft werden solle, bevor ausgeschrieben wird. »Wir hoffen schon«, so Bürgermeister Herbert Häusl, »dass wir von den Kosten noch runterkommen.« Die Ausschreibung soll den Sommer über laufen, im Herbst sollen die Arbeiten erledigt werden. he