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Ausgebaute Fahrbahn, Radweg und Querungshilfe

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Eine ausgebaute Fahrbahn, ein neuer Radweg und ein Fahrbahnteiler am Eingang: Die Verkehrssituation am Angerpoint ist jetzt deutlich sicherer geworden. Die Bauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Kosten wird die Maßnahme rund 226 000 Euro. (Foto: Eder)

Waging am See. Das rund 200 Meter lange Straßenstück in Angerpoint ist jetzt fertig ausgebaut. Mit der Maßnahme war im Oktober 2013 begonnen worden. Nun fehlt nur noch ein Geländer zwischen der Fahrbahn und dem Gehweg; es ist aus Sicherheitsgründen notwendig, weil der Zwischenraum so schmal ist.


Die schmale Straße am Wellness-Garten und dem Tennisgelände des TC Waging entlang ist im Zuge der Maßnahme auf 4,50 Meter verbreitert worden, zudem wurde ein zwei Meter breiter Radweg auf der gegenüberliegenden Seite errichtet und mit einem neuen Steg über den Bachlauf weitergeführt. Dabei wurde auch die Kanalsituation verbessert. Und bei der Zufahrt zur Straße von der Strandbadallee aus ist zur Verlangsamung des Verkehrs und für größere Sicherheit in dieser Abbiegesituation eine Verkehrsinsel als Querungshilfe eingebaut und dafür die Fahrbahn entsprechend aufgeweitet worden. In der jüngsten Bauausschusssitzung ist dieses Straßenstück, das bisher offiziell als ausgebauter öffentlicher Feld- und Waldweg gewidmet war, zur Gemeindestraße aufgestuft worden.

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In der Maßnahme enthalten ist noch eine ein Meter breite Entwässerungsmulde. Im Zuge des Straßenbaus wurde auch die Abwasserentsorgung unter Einbeziehung des neuen Hotels Baumgartner neu geordnet und eine neue, öffentliche Pumpstation einschließlich 130 Meter Schmutzwasserkanal und etwa 50 Meter Druckleitung gebaut.

Geplant wurde die Maßnahme von Robert Fendt vom BSM-Ingenieurbüro in Traunwalchen. Dazu noch einige Mengenangaben: etwa 400 Kubikmeter Humusabtrag, rund 1500 Kubikmeter Erdarbeiten, circa 1000 Kubikmeter Frostschutzkies und rund 2200 Quadratmeter Asphaltschichten. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich den Berechnungen zufolge auf rund 226 000 Euro, dazu erwartet die Gemeinde einen Zuschuss von gut 120 000 Euro.

Die Maßnahme war laut Bürgermeister Herbert Häusl schon seit etwa zehn Jahren geplant – als Folge der zunehmenden Verdichtung touristischer Einrichtungen in diesem Bereich, die alle sehr zu begrüßen seien. Bedingt durch die beengte Grundstückssituation musste mit zahlreichen Grundbesitzern und Stellen verhandelt werden, um den notwendigen Grund zu bekommen, was sich über rund zwei Jahre hingezogen habe, ehe eine gangbare Lösung gefunden war. Gerade auch seine Idee des Fahrbahnteilers an der Strandbadallee sei ein großer Beitrag zur Sicherheit insbesondere von Fußgängern und Radfahrern, so Häusl. Der Bürgermeister zieht daher ein sehr positives Fazit der Maßnahme: Er sei sehr froh, dass letztlich alle Beteiligten »mitgespielt« haben und dass die Situation jetzt den Anforderungen und der notwendigen Sicherheit entspreche: »Jetzt hat das ein Gesicht«, meint er dazu. he