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Ausbau der Brunnerstraße beschlossen

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Surberg. Mit der Gegenstimme von Elke Scheil beschloss der Gemeinderat Surberg in seiner jüngsten Sitzung, die Brunnerstraße in Hallabruck in diesem Jahr auszubauen. Grundlage dafür ist nach den Worten von Bürgermeister Josef Wimmer der mit den Anliegern und Versorgern vorbesprochene Bauentwurf des Ingenieurbüros HPC AG in Übersee. »Die Baumaßnahme soll in Absprache mit den Stadtwerken Traunstein und der Surgruppe durchgeführt werden«, sagte Wimmer.


Die sehr schadhafte Brunnerstraße entspreche nicht mehr den allgemein anerkannten Regeln der Technik, so der Bürgermeister. Deshalb sei ein erstmaliger Ausbau unumgänglich. Es seien zwei Versammlungen abgehalten worden, um den Anliegern Gelegenheit zu geben, eigene Wünsche und Bedenken zum Planentwurf vorzutragen. Am Ende der Straße soll eine Wendeplatte erstellt werden, damit der übliche Lkw-Verkehr (Müllabfuhr, Heizölanlieferung, Winterdienst usw.) wenden kann. Wegen der geringen Verkehrsbelastung solle die jetzige Straßenbreite auf Wunsch der Anlieger beibehalten und auf einen zusätzlichen Gehsteig verzichtet werden. Die Straßenbeleuchtung soll auf LED-Lampen umgerüstet werden.

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Modernisierung der Netze geplant

Im Zuge der Erschließung der Brunnerstraße beabsichtigen die Stadtwerke Traunstein sowie der Zweckverband Wasserversorgung Surgruppe ihr Netz zu sanieren bzw. zu modernisieren. »Durch die gemeinsame Durchführung der Maßnahmen haben die Anwohner nur einmal eine Baustelle zu erdulden«, meinte Wimmer.

Da ein Teil der Brunnerstraße auf dem Gebiet der Stadt Traunstein liegt, wurde die Gemeinde ermächtigt, mit der Großen Kreisstadt eine Zweckvereinbarung abzuschließen.

Beschlossen wurde ebenfalls die Teilnahme der Gemeinde am EU-Förderprogramm LEADER für die Förderperiode 2015 bis 2020. Gegen die Stimme von Hubert Anfang (»Da wird wieder ein Wasserkopf finanziert«) stimmten die Gemeinderäte dafür, dass für die Erarbeitung der Regionalen Entwicklungsstrategie im laufenden Jahr ein Betrag bis zu 1750 Euro zur Verfügung gestellt wird. Weiterhin beteiligt sich die Gemeinde an den Kosten für das LAG-Management von 2015 bis 2020 mit einem Beitrag von bis zu 18 500 Euro. Bjr