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Aus einer »gruseligen« Raupe wird ein bunter Schmetterling

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Die Raupe des sogenannten »Mittleren Weinschwärmers« – hier eine Aufnahme aus einem Garten in der Nähe von Otting – kommt immer wieder, meist in Fuchsien vor, und verursacht durch ihr Aussehen bei manchen Leuten zunächst Angst und Schrecken. Viele meinen sogar, das etwa fünf bis acht Zentimeter lange Tier sei eine kleine Schlange, eine Echse oder sonst ein besonderer »Exot«. Dabei ist die Raupe völlig harmlos. Sie ist grün oder schwarzbraun, trägt auf den beiden vorderen Segmenten augenartige, schwarze Flecke und am Hinterende ein kurzes, spitzes Horn. Die Raupe frisst vorwiegend an Weidenröschen, Nachtkerzen und Springkraut, in Gärten meist an Fuchsien. Bei Beunruhigung zieht sie den Kopf zurück, sodass sich der Brustabschnitt aufbläht und dort die Augenflecke bedrohlich in Erscheinung treten. Der aus der Raupe sich entwickelnde »Mittlere Weinschwärmer« kommt häufig vor. Da der Falter nachtaktiv ist, ist er trotz seiner Häufigkeit nicht oft zu sehen. Der Schmetterling hat eine Spannweite von 4,5 bis 6 Zentimetern. Die Vorderflügel sind olivgrün mit rosarotem Vorderrand und drei rosa gefärbten, schrägen Binden. Die Hinterflügel sind rot mit schwarzer Binde, am Hinterleib hat der Schmetterling oben eine rosafarbige Fleckenreihe.


 
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