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Aus dem Klostergut wurde ein Erholungszentrum

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Verbandspfarrer Andreas Przybylki spendete dem Irmengardhof den Segen. (Foto: Thümmler)

Gstadt – Schirmherrin Karin Seehofer, die Frau des Bayerischen Ministerpräsidenten, eröffnete offiziell den Irmengard-Hof der Björn-Schulz-Stiftung Berlin in Mitterndorf nach umfangreicher Sanierung. Für 7,8 Millionen Euro wurde aus dem baufälligen Klostergut ein Nachsorge-und Erholungszentrum für Kranke und behinderte Kinder und ihre Familien.


Dieses Ereignis wurde mit einem großen Hoffest gefeiert. »Heute ist ein Freudentag«, so Seehofer: »Vor fünf Jahren habe ich gerne die Schirmherrschaft für den Um-und Ausbau des Irmengard-Hofs übernommen und er ist mir ans Herz gewachsen«. Der Irmengard-Hof sei eine echte Kraftquelle. Er gebe Halt und Trost, aber auch Lebensmut und Lebensfreude. »Mit der Eröffnung des Irmengard-Hofes endet meine Schirmherrschaft«, erklärte sie. »Ich freue mich sehr, dass die Botschafterin des Irmengard-Hofs, Magdalena Neuner, künftig auch die Schirmherrin sein wird«.

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Äbtissin Johanna Mayer von der Benediktinerinnen-Abtei Frauenwörth sagte im Namen des Grundeigentümers, der Abschluss der Sanierung sei ein großes Geschenk. »Ich bin überzeugt, dass auf diesem Haus Segen ruht«.

Botschafterin Magdalena Neuner rief zum Eintritt in den Freundeskreis Irmengard-Hof auf. Der Freundeskreis solle im Rahmen der Einweihung gegründet werden. Er soll zum Aufbau einer nachhaltigen Finanzdecke beitragen. Kranken Kindern, Geschwistern und erschöpften Eltern müsse die Erholung am Irmengard-Hof auch finanziell möglich sein, so Neuner. Bürgermeister Bernhard Hainz freute sich, dass es gelungen sei, aus dem ehemaligen Klostergut so eine segensreiche Einrichtung zu machen. Bärbel Mangels-Keil, Sprechern des Vorstands der Björn-Schulz-Stiftung erklärte, dass es nach fünf Jahren endlich soweit sei. »Der aufwändige Umbau zu einem liebevoll eingerichteten Nachsorge- und Erholungszentrum für schwer kranke und behinderte Kinder und ihre Familien ist gelungen. Es ist mir eine große Freude, dass heute der Irmengard-Hof als ein neuer Baustein für die Arbeit der Björn-Schulz-Stiftung eröffnet werden kann.«

Die 24 ausgebauten Zimmer seien so gestaltet, das nicht nur Familien, sondern auch Jugendgruppen anreisen können. Die Sprecherin betonte jedoch, dass ohne die großen und kleinen Spenden, Sachspenden, Dienstleistungen und Zuschüsse das Projekt nicht möglich gewesen wäre. »Heute ist vor allem auch der Tag der Danksagung«, so Mangels-Keil.

Mehrere 100 rote Luftballone wurden zur Einweihung in die Luft gesandt. Die kirchliche Segnung nahmen die Äbtissin und der neue Eggstätter Verbandspfarrer, auch für Gstadt zuständig, Andreas Przybylki vor. th