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Aufträge für neues Feuerwehr-Gerätehaus vergeben

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Für den Bau einer neuen Erschließungsstraße beziehungsweise Straßenumlegung im Gewerbegebiet Hochreit hat der Bauausschuss den Auftrag an die Firma Traun Tiefbau GmbH Traunreut vergeben. Die neue Trasse führt vom Gewerbegebiet zur Staatsstraße 2104 (Waginger Straße), auf der auf Höhe des Geothermiewerks (rechts) und der Zufahrt Richtung Hochreit (links) auch zwei Linksabbiegespuren gebaut werden müssen. Die Baumaßnahme soll zwischen Mitte Mai und Ende Oktober durchgeführt werden. Die Kosten liegen bei 1,1 Millionen Euro. (Foto: Rasch)

Traunreut – Mitte Mai soll mit dem Bau eines neuen Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Traunwalchen begonnen werden.


Im Keller des Neubaus im Gewerbegebiet Oderberg soll auch die Schützengilde Traunwalchen untergebracht werden. Die Bauleistungen für die ersten Arbeiten wurden im März öffentlich ausgeschrieben und mittlerweile liegen auch die geprüften Angebote vor. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses wurden die Aufträge vergeben.

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Den Auftrag für die Erdarbeiten soll die Chieminger Firma Lampersberger zu einem Angebotspreis von 107 600 Euro erhalten. Der Zweitbieter hätte über 110 000 Euro verlangt. Das Angebot der Chieminger Firma wurde jedoch entgegen der ursprünglichen Kostenberechnung um über 6000 Euro überschritten, die Kostenmehrung aber einstimmig beschlossen. Ebenfalls 7800 Euro mehr als zunächst veranschlagt, kosten die Elektroinstallationsarbeiten. Das Angebot der Mindestbietenden Firma, Riedl Elektrotechnik Traunreut, die den Zuschlag erhalten soll, liegt bei 129 400 Euro.

Der Zweitbieter hätte über 138 000 Euro verlangt und der Drittbieter über 140 000 Euro. Eine deutliche Kostenmehrung von über 46 000 Euro gab es bei den Baumeisterarbeiten. Hier hat lediglich die Firma Swietelsky aus Traunstein ein Angebot – 385 000 Euro – abgegeben. In welcher Höhe sich die Kostenmehrung prozentual auf die Schützen auswirkt, soll auf Wunsch von Bernhard Seitlinger (CSU) bis zur Stadtratssitzung am Donnerstag nächster Woche, in der die Vergabe noch abgesegnet werden muss, aufgelistet werden.

Ebenfalls vom Stadtrat noch genehmigt werden muss die Empfehlung des Bauausschusses, die Arbeiten für die Erschließung beziehungsweise Straßenumlegung im Gewerbegebiet Hochreit (wir berichteten) an die Firma Traun-Tiefbau GmbH Traunreut zu vergeben. Die Maßnahme, bei der auch Schmutzwasserkanäle und neue Wasserleitungen hergestellt werden (diese Arbeiten werden aber von den Stadtwerken separat vergeben), soll zwischen Mitte Mai und Ende Oktober durchgeführt werden. Das Angebot der Traunreuter Firma liegt bei 1,1 Millionen Euro. Der Zweitbieter hätte 1,2 Millionen Euro verlangt.

Vorberatend genehmigt wurde auch eine Änderung des Bebauungsplanes »Industriegebiet Am Frühlinger Spitz« in Traunreut. Eine Änderung beziehungsweise Erweiterung der Bauleitplanung ist notwendig, weil sich die immissionsrechtlichen Belange im Zuge des geplanten Neubaus einer Logistikhalle der BSH Hausgeräte GmbH geändert haben. Nach Angaben des Ingenieurbüros Staller in Traunstein hätten sich im Zuge des Planungsprozesses Änderungen hinsichtlich der Situierung ergeben, die jetzt eine Vergrößerung des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes notwendig machen.

Ohne längere Diskussion wurden auch zwei Baugenehmigungsanträge abgesegnet. Dabei handelt es sich um Umbaumaßnahmen von Laden- und Ladenflächen und neue Vordächer am Süd- und Nordeingang in der Traunpassage. Nach Angaben der Antragstellerin, MEAG Munich ERGO Kapitalanlagengesellschaft mbH, sei es innerhalb des Gebäudes wegen Versetzen von Wänden zu geringfügigen Änderungen gekommen. Außerdem sollen die Vordächer des Süd- und Nordeingangs neu errichtet werden.

Das gemeindliche Einverständnis wurde auch für eine Nutzungsänderung einer früheren Diskothek an der Waginger Straße in ein Theatercafé hergestellt. 2. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, der den Vorsitz von Bürgermeister Klaus Ritter (Urlaub) übernommen hat, äußerte sich erfreut darüber, dass hier ein privater Betreiber einsteigt und die Räume wieder belebt werden. Die Betriebszeiten für das Theatercafé sind an den Werktagen von 14 bis 23 Uhr vorgesehen. Der neue Betreiber muss dafür 25 weitere Kfz-Stellplätze bereitstellen. ga