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Aufstallungspflicht bleibt

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Keine Entwarnung gibt es in Sachen Vogelgrippe: Zwar gibt es laut Auskunft des Landratsamts im Landkreis Traunstein seit Ende November keine positiven Befunde mehr, aber deutschland- und bayernweit hat sich die Situation noch nicht verbessert.


»Insgesamt 25 positive Befunde gab es bei uns im Landkreis Traunstein«, sagt Landratsamt-Pressesprecher Roman Schneider. Die letzten positiven Befunde habe es Ende November bei Vögeln gegeben, die am Chiemsee gefunden wurden. Zwar seien auch im Dezember fünf tote Vögel – zwei Wasservögel, zwei Greifvögel und ein Fasan – gefunden worden, bei ihnen konnte aber der H5N8-Virus nicht nachgewiesen werden.

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Laut Schneider appelliert das Veterinäramt an alle Geflügelbesitzer, sich auch weiterhin an die Aufstallungspflicht zu halten. Auch Geflügelmärkte und Ausstellungen sind immer noch verboten. »Die Gesamtsituation hat sich in Bayern und Deutschland noch nicht verbessert.« Vor allem in Norddeutschland und am Bodensee sei die Vogelgrippe nach wie vor ein großes Problem und es werden regelmäßig tote Tiere gefunden.

Wie Schneider mitteilt, sind im Veterinäramt inzwischen schon Anzeigen eingegangen, dass sich einige Geflügelhalter nicht mehr an die Stallpflicht halten würden. »Wir gehen dem natürlich nach.« Die Halter müssten sich noch etwas gedulden, ehe sie ihre Tiere wieder ins Freie lassen dürften. Ein Ende der Aufstallungspflicht sei erst dann möglich, wenn die Regierung grünes Licht gibt. jar