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Aufs Bankett geraten: Lastwagen bei Übersee umgestürzt

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Mit Hilfe von Spezialfirmen wurde der umgestürzte Lastwagen wieder aufgerichtet. (Foto: FDL/Kirchhof)

Übersee – Bei einem Unfall am Uferweg der Tiroler Achen in der Nähe von Almau bei Übersee wurde am Freitagnachmittag ein Lkw-Fahrer leicht bis mittelschwer verletzt.


Der 40-Tonner-Lastwagen, der stählerne Spundwände mit einem Gewicht von rund 23 Tonnen zur Uferverbauung geladen hatte, und zur Baustelle in der Nähe der Achen unterwegs war, kam auf dem Uferweg aufs Bankett, sackte ein, kippte nach rechts zur Seite um und rutschte eine etwa zwei Meter hohe Böschung hinab. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und zur weiteren Behandlung ins Klinikum Traunstein gebracht.

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Weil zunächst angenommen wurde, dass der Fahrer eingeklemmt ist und Dieselkraftstoff ausläuft, wurde die Freiwillige Feuerwehr Übersee alarmiert. Die Floriansjünger stellten bei der Erkundung zwar fest, dass der Kraftstofftank fast unbeschädigt blieb, dennoch war Dieselkraftstoff aus der Tanköffnung ausgelaufen. Wegen der Nähe zu einem Fischweiher wurde vorsorglich auch das Wasserwirtschaftsamt verständigt.

Zur Bergung des umgestürzten Lastwagens kamen schließlich zwei Spezialautokräne zum Einsatz. Erst als der Lkw mühsam etwas aufgerichtet war, konnte die Feuerwehr damit beginnen, den Dieselkraftstoff aus dem Lastwagentank abzupumpen. Bereits ausgelaufener Kraftstoff wurde größtenteils gebunden.

Es dauerte einige Stunden, bis der verunglückte Lkw vollständig geborgen war. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte bei Redaktionsschluss für diese Ausgabe noch nicht beziffert werden. Er dürfte aber mehrere 10 000 Euro betragen.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Übersee mit etwa 25 Mann, die Polizei Grassau und der Rettungsdienst. pv

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