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»Aufgemotzte« Volkswagen gestoppt

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Traunstein. Wenig Freude hatten viele Teilnehmer am 6. Treffen der VW-Chiemsee-Tour in Traunstein. Bei Tuningkontrollen handelten sich 28 von ihnen Anzeigen ein.


Mehrere Hunderte VW-Begeisterte reisten aus verschiedensten Regionen an. Der Einsatzzug Traunstein, unterstützt durch einen Sachverständigen, errichtete zwei Kontrollstellen in der Stadt Traunstein und außerhalb. An beiden Kontrollstellen wurden die zum Teil liebevoll »aufgemotzten« Boliden genauer unter die Lupe genommen. 28 Fahrzeugführer wurden wegen erheblicher Mängel an ihren Autos angezeigt. Bei sieben Volkswagen wurden die Mängel mit einer Verwarnung geahndet. 13 weitere Autofahrer erhielten eine Mitteilung mit dem Hinweis, kleinere Mängel beheben zu lassen.

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Die meisten Verstöße wurden wegen Veränderungen am Fahrwerk und am Motor festgestellt. Etliche Fahrer mussten ihre Autos »rücktunen«, ehe ihnen die Weiterfahrt gestattet wurde. Bei einem Pkw staunten die Beamten nicht schlecht, als der Fahrer die Motorhaube öffnete: Statt einem Luftfilterrohr sorgte eine Strumpfhose dafür, dass die angesaugte Luft sauber war. Als Begründung gab er an, dass sein Fahrzeug auf diese Weise lauter sei.

Alle angezeigten VW-Liebhaber müssen die nächsten Wochen mit Post von der Bußgeldstelle rechnen. Sie erwarten Bußgelder zwischen 50 und 180 Euro und drei Punkte in der Verkehrssünderdatei. Des Weiteren müssen viele von ihnen ihre Führerscheinkenntnisse aufbessern, da sie sich noch in der Probezeit befanden und zur Nachschulung gebeten werden.

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