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Auf Weihnachten eingestimmt

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Die junge »Schneiderleitn-Musi« aus Hammer unter Leitung von Sabine Kübler war beim Adventssingen in Inzell dabei; im Hintergrund der Volksliedchor. (Foto: Mergenthal)

Inzell. »A Stern leucht’ uns den Weg« – unter diesem Motto stand das Adventssingen der Cajetan Adlgasser Sing- und Musikschule Inzell in der voll besetzten Pfarrkirche St. Michael. Mit diesem bereits auf das Fest Epiphanie verweisenden Thema ist diese beliebte Veranstaltung inzwischen zu einer festen Tradition und einem Jahresschluss-Höhepunkt im Musikschuljahr geworden.


Wie Musikschulleiter Heinrich Albrecht erklärte, zeige das Adventssingen einen kleinen Ausschnitt aus der Arbeit der 19 Musiklehrer mit rund 600 Schülern. Musiklehrer Bernhard Kübler hatte die Instrumental- und Gesangsensembles, Solisten und Duos mit über 50 Mitwirkenden, davon gut 30 Kinder und Jugendliche, organisiert. Er führte auch als Sprecher mit einfühlsam vorgetragenen Geschichten durch den Abend.

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Die Musikgruppen waren im ganzen Kirchenraum verteilt, wodurch die Möglichkeiten des Raumklangs genutzt und reizvolle akustische Effekte erzielt wurden. So ließen die »Wastlbauern-Buam« aus Hammer, Kilian und Sebastian Dufter, von der Empore eine Weihnachtsfanfare erklingen und führten mit der Volksweise »Es wird scho glei dumpa« zum feierlichen Abschluss des Singens hin. Wunderschön tönte auch das Gitarrenensemble unter Leitung von Andreas Maier von der Empore. Von der Orgelempore spielte das erst im September vor einem Jahr gegründete Musikschulorchester Mozarts »Ave Verum«. Die Flötengruppe von Patrick Pföß ließ von hoch oben festliche alte Weihnachtslieder aus Holland und Italien tönen.

Auch zwei größere Volksmusik-Ensembles präsentierten sich: die ganz junge »Schneiderleitn-Musi« aus Hammer unter Leitung vom Sabine Kübler mit zwei Geigen, Ziach, Gitarre und Bass sowie eine Geigenmusik mit Christina Egger an der Violine, Eva Bauregger an der Querflöte, Theresa Reiter an der Harfe, Christian Scherl an der Ziach und Quirin Scheurl an der Bassgeige.

Tief berührende Lieder trug der Zweigesang »Du und I« – Heidi Baier und Martin Maier – vor, dezent eingespielt von Heine Albrecht an der Diatonischen Harmonika. Maier begleitete am Kontrabass zusammen mit Christian Scheurl an der Ziach und Annemarie Anfang an der Harfe auch den von Steffi Weiß dirigierten Volksliedchor. Dieser brachte mit Liedern wie »Da Winter schaut eina« oder »Werst mei Liacht ume sei« adventliche Stimmung in das Gotteshaus.

Mutig und souverän spielte ein ganz junger Ziach-Schüler, Philipp Ried, ganz vorne beim Ambo Stücke wie das »Pfaffendorfer Orgelstückl« oder eine »Stade Weis«. Als weitere Solisten bezauberten die Harfenistinnen Annemarie Anfang und Katharina Holzner, die im Mittelgang von Sebastian Wellinger an der Ziach begleitet wurden, sowie Maria Hundmayer mit feinen gezupften Akkorden. Im Duo waren Maria Hundmayer mit ihrem Bruder Anton an der Ziach mit Weihnachtsliedern sowie Lisa Kötzinger und Josefa Weibhauser mit einer Volksweise zu hören. vm