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Auf der Suche nach der Wildkatze

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Die Wildkatze, die der Hauskatze sehr ähnlich sieht, ist in der hiesigen Region bisher noch nicht angetroffen worden.

Traunstein – Auch die Kreisgruppe Traunstein des Bunds Naturschutz (BN) beteiligt sich an der Suche nach der Wildkatze. Im Rahmen dieses bayernweiten Projekts wurden rund um Traunstein sowohl auf Gebiet der Staatsforsten wie auch auf einem Standort des Traunsteiner Stadtwaldes sieben Lockstöcke aufgestellt.


Kontrolliert wurden sie von Februar bis April von den BN-Vorstandsmitgliedern Beate Rutkowski und Hermann Eschenbeck sowie Theresa Biller, die über das Projekt eine Seminararbeit am Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein angefertigt hat. Die bei diesen Kontrollen einige Male gefundenen Haare stammten allerdings nicht von einer Wildkatze, sondern immer von Hauskatzen, wie BN-Vorsitzende Beate Rutkowski bei der Jahreshauptversammlung feststellte; die Wildkatze sei offenbar noch nicht bis in die Region vorgedrungen.

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An dem Projekt beteiligen sich neben dem BN das Bayerische Forstministerium und die Bayerischen Staatsforsten. In diesem Jahr wurde die Suche erstmals auch nach Südbayern ausgedehnt. Bayernweit lasse sich aber feststellen, dass sich die Wildkatze von Nordbayern aus langsam in Richtung Süden ausbreite, so Rutkowski.

Auch in Nordbayern seien vor etwa zehn Jahren jahrelang Lockstöcke eingesetzt worden, ohne dass ein Nachweis hätte erbracht werden können. Dann aber sei ein sprunghafter Anstieg der Zahlen erfolgt. he