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Auf den Dienst an der Allgemeinheit gut vorbereitet

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Zu Beginn der Leistungsprüfung traten die Teilnehmer vor den Schiedsrichtern an.

Bergen. Die Grundlagen für eine funktionierende Feuerwehr, die den Bürgern in allen Notlagen verlässliche Sicherheit bietet, werden in der Ausbildung der Jugendgruppen angelegt. Die Jugendarbeit muss deshalb Standards entsprechen, deren Einhaltung von Zeit zu Zeit kontrolliert wird. Die Jugendleistungsprüfung legten jetzt fünf Holzhausener Feuerwehranwärter ab.


Dabei müssen die Jugendlichen ihr Können anhand von zehn praktischen Übungen und einem Fragebogen unter engen Zeitvorgaben möglichst fehlerfrei beweisen. Die Kontrolle erfolgt aber nicht etwa von vertrauten Personen, wie dem Jugendwart oder dem Kommandanten. Es sind zwei Schiedsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes, in diesem Falle Kreisjugendwart Stephan Hellmut und Josef Kreiler als Unterstützer, deren Anwesenheit die jungen Feuerwehrler mitunter nervös machte. Doch die Nervosität war geringer als das durch viel Übung gewonnene Selbstbewusstsein, womit der Test für alle mit ein paar kleinen Abwertungen insgesamt äußerst zufriedenstellend absolviert werden konnte.

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Nach der Übung gratulierte Kommandant Thomas Zettl dem Mädchen und den vier Buben zur bestandenen Leistungsprüfung und gab das Wort an den Kreisjugendwart. Dieser verteilte die Abzeichen und äußerte sich zufrieden mit dem Ausbildungsstand. Er wünschte sich von den Jugendlichen, der Feuerwehr weiter die Treue zu halten, da mittelfristig wegen des Bevölkerungsrückgangs der Personalstand in den Feuerwehren generell schwierig zu halten sein werde. Dementsprechend forderte er alle Beteiligten auf, nach den guten Erfahrungen in Holzhausen aktiv die Werbetrommel bei Freunden zu rühren.

Jugendwart Michael Schuster stellte heraus, dass »seine« Anwärter trotz des bei Jugendlichen allgemein dichten Terminplans die vielen Übungen im Vorfeld der Leistungsprüfung mit erkennbarer Freude mitmachten und die Sache auch ernst nahmen. Auch den Eltern sagte er Dank für die ständige Unterstützung. Abschließend leitete Vorstand Florian Huber zu einer von der Gemeinde Bergen gesponserten Brotzeit im Feuerwehrhaus über, bei der die Anwesenden den Abend gemütlich ausklingen ließen.