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»Auf dem besten Weg zur digitalen Autobahn«

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Finanzminister Markus Söder (links) übergab  an  Siegsdorfs  Bürgermeister  Thomas Kamm  den Förderbescheid für den Breitbandausbau.

Siegsdorf – Die Gemeinde Siegsdorf darf sich über 152 000 Euro vom Finanzministerium freuen. Finanzminister Markus Söder übergab Bürgermeister Thomas Kamm gestern in Prien einen Förderbescheid für schnelles Internet. Weitere Förderbescheide gingen an Prien und Frasdorf im Landkreis Rosenheim.


Förderungsbescheide auch für Prien und Frasdorf

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»Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Drei Gemeinden aus Oberbayern erhalten heute insgesamt mehr als 572 000 Euro Förderung«, erklärte Söder bei der Übergabe im Priener Rathaus. »Sie sind auf dem besten Weg zur digitalen Autobahn.« Siegsdorf darf sich über eine Fördersumme in Höhe von 152 141 Euro freuen, Prien bekommt 105 555 Euro. Die größte Summe, nämlich 314 503 Euro, geht nach Frasdorf.

In Oberbayern befinden sich aktuell 437 von 500 Kommunen im Förderverfahren. Mit den nun dazugekommenen drei Gemeinden haben bereits 52 Gemeinden einen Förderbescheid erhalten. Ein Großteil der Fördermittel für den Regierungsbezirk ist aber noch offen: Von maximal 365 Millionen Euro wurden erst rund 11,6 Millionen Euro abgerufen. Söder forderte die Bürgermeister auf, sich weiter im Förderprogramm zu engagieren: »Schnelles Internet ist Grundstein für einen erfolgreichen ländlichen Raum.«

91 Prozent aller Kommunen im Förderverfahren

Bayernweit engagieren sich bereits rund 91 Prozent aller Kommunen im Förderverfahren. Mit den gestern übergebenen Bescheiden können nun schon 360 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von über 113 Millionen Euro in den Breitbandausbau starten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 3600 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt.»Mit unserem bundesweit einmaligen Förderprogramm von 1,5 Milliarden Euro bis 2018 bringen wir ganz Bayern an das schnelle Netz. Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn«, kündigte Söder an.

Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 6200 persönlichen Gesprächen wurde fast jede Gemeinde beraten, und während des Verfahrens begleitet.

Nach der Übergabe der Förderbescheide ging es für Söder weiter auf die Herreninsel. Dort stand die Freischaltung von WLAN für die Chiemsee-Inseln auf dem Programm. »Auf der Herren- und Fraueninsel kann ab sofort kostenfrei im Internet gesurft werden«, so der Finanzminister im Neuen Schloss Herrenchiemsee an. Am Königsschloss auf der Herreninsel wurden dann mehrere Hotspots für die Herren- und Fraueninsel freigeschaltet. Mit dem kostenfreien WLAN können Besucher Informationen zum Schloss und seiner Umgebung direkt über das Smart-phone abrufen. fb