Auch unter Schlechinger Senioren gibt es Leid

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Bürgermeister Josef Loferer (rechts) verabschiedete den bisherigen Seniorenbeauftragten der Gemeinde Schleching, Herbert Häger. (Foto: Wunderlich)

Schleching – Bürgermeister Josef Loferer verabschiedete nach fünf Jahren Tätigkeit – auf dessen Wunsch hin – den Seniorenbeauftragten Herbert Häger. Vor der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats erklärte Loferer, wie wichtig dieses Amt für die Gemeinde war und wie viele Aufgaben bewältigt werden mussten.


Als Sprachrohr für die älteren Bürger war Herbert Häger immer zur Stelle, hielt Kontakt zu den sozialen Stellen im Landratsamt und pflegte den Austausch und die Vernetzung mit Seniorenbeauftragten anderer Gemeinden.

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Ein großer Schritt war die Einrichtung der Nachbarschaftshilfe, wo Häger an den Arbeitskreistreffen teilgenommen und sein Wissen mit eingebracht hat. Auch die Einrichtung von Computer-Kursen für Senioren war ein wichtiger Punkt.

Häger hat sich auch nicht gescheut, sich im Landratsamt für Hilfebedürftige einzusetzen, war immer da, wenn Hilfe nötig war und hat die persönliche Betreuung für alle Senioren übernommen, führte der Bürgermeister weiter aus.

Für all die geleistete ehrenamtliche Arbeit würdigte Loferer Herbert Häger mit den besten Wünschen im Namen des ganzen Gemeinderats, verbunden mit der Bitte, dass er noch weiter mit Rat – wenn auch ohne Tat – der Gemeinde zur Seite steht.

Herbert Häger selbst würdigte seinerseits den Gemeinderat und besonders die Damen des Gemeindebüros für die Unterstützung.

Er erinnerte daran, wie er sich vor fünf Jahren für dieses Amt entschieden hatte – seine Zusage rief er dem Bürgermeister bei dessen Arbeit auf dem Feld zu. Nun freue er sich über die feierliche Verabschiedung. Er habe die Arbeit gern gemacht, und er habe in dieser Zeit viel Leid gesehen, das es auch unter Schlechinger Senioren gebe.

Bedauerlich fand er die Tatsache, dass er zu der einheimischen Bevölkerung zu wenig Kontakt fand. An die Gemeinde gab er zum Abschied die Bitte weiter, »auch hinter die verschlossenen Türen zu schauen«. wun

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