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Auch ein Kind bedroht

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Grabenstätt. Der 46-jährige Grabenstätter, den die Polizei am Dienstag festnahm, nachdem er mit einer Gaspistole mehrere Autofahrer angehalten und bedroht hatte (wir berichteten) muss sich jetzt auch noch wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung verantworten.


Wie berichtet, war der Mann mit einer täuschend echt aussehenden Gaspistole zu Fuß auf der Kreisstraße 3 von Winkl in Richtung Grabenstätt gegangen, hatte mehrere Autofahrer zum Anhalten gezwungen und mit der Waffe bedroht. Mittlerweile meldeten sich die Eltern eines Geschwisterpaars aus Grabenstätt bei der Polizei. Die Kinder waren am Morgen auf dem Weg zur Schule, als sie ebenfalls auf den bewaffneten Mann trafen. Dieser bedrohte den zehnjährigen Buben mit der Waffe und forderte Geld von ihm, während die neunjährige Schwester bereits ein Stück weiter gegangen war. Zu weiteren Handlungen seitens des Täters kam es allerdings nicht. Er muss sich nun zusätzlich wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung verantworten.

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Gegen den 46-Jährigen erging mittlerweile ein Unterbringungsbefehl des Amtsgerichts Traunstein. Er wurde in die forensische Abteilung eines Bezirkskrankenhauses eingeliefert.