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Auch der Bürgermeister ersteigerte Orgelpfeifen

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Auch Bürgermeister Martin Fenninger ersteigerte einige der alten St. Leonharder Orgelpfeifen, die in dem Fall dekorativ auf ein rustikales Holzbrett montiert waren. Sie werden ihm von Ursula Riedl überreicht. (Foto: H. Eder)

Wonneberg – Umgeben von der wunderbaren Landschaft, die sich zu den Bergen hin immer weiter öffnet, wie Pfarrer Andreas Ager sagte, wurde in Reichwimm eine Maiandacht gefeiert. Im Anschluss kamen die Gläubigen im Reichwimmer Stadel zusammen. Bei der Versteigerung der Orgelpfeifen kam ein Reinerlös von 1700 Euro zusammen.


Solch ein Ort biete einen schönen Einstieg zum Gebet, sagte Pfarrer Ager. Das in der Ferne aufziehende Gewitter werde sich bestimmt noch bis zum Ende der Andacht Zeit lassen, meinte der Pfarrer – und behielt Recht. Besonders legte er in seiner Ansprache den Anwesenden nahe, auch die Menschen in ihr Gebet mit einzuschließen, die dem Glauben fernstehen. Das Leben der Gottesmutter Maria stellte Pfarrer Ager als erstrebenswertes Lebensziel hin. Musikalisch wurde die Andacht vom Harfenduo Magdalena Karl und Irmgard Posch gestaltet.

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Beim anschließenden Maifest im Reichwimmer Stadel konnten sich die Besucher mit Brotzeit, Getränken, Kuchen und Kaffee stärken. Die Hirzhochberger Ziachmusi spielte fleißig zur Unterhaltung auf.

In den Pausen wurden die Pfeifen der alten Orgel versteigert. Als Versteigerer fungierte Hermann Eder, der sich dieser Aufgabe ausgezeichnet entledigte. Einige der Pfeifen hatten Elisabeth und Georg Schachner auf alten Holzbrettern besonders schön arrangiert. Pfarrer Andreas Ager ließ es sich auch von Bürgermeister Martin Fenninger nicht nehmen, das erste Brett mit Pfeifen zu ersteigern. Die Versteigerung ergab schließlich einen Reinerlös von 1700 Euro, der der Finanzierung der neuen Orgel zugute kommt, die am 16. Oktober eingeweiht werden soll. Später am Abend wurde dann auch noch kräftig das Tanzbein geschwungen. he