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Asylbewerberunterkunft ist bald fertig

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Inzell. Bürgermeister Martin Hobmaier informierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Räte über eine Bestätigung des Landratsamtes. Demnach liegt für das ehemalige Hotel Berghof an der Traunsteiner Straße in Inzell nun eine Nutzungsänderung zum Umbau in eine Staatliche Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber vor.


Umbau wird nun rund drei Monate dauern

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Bezüglich dieser Nutzungsänderung wies Hobmaier darauf hin, dass das gemeindliche Einvernehmen bereits in der Gemeinderatssitzung im Dezember hergestellt wurde. Der Umbau wird nun etwa drei Monate dauern.

Danach steht das ehemalige Hotel für Asylbewerber zur Verfügung. Die Gemeinde hat keine weitere Einwirkungsmöglichkeit, da in diesem Fall das Landratsamt direkt als Genehmigungsbehörde zuständig ist.

Dem Tekturantrag der Firma Rohdorfer Sand und Kies GmbH für die Rekultivierung des Kiesabbaugebietes »Sulzbacher Feld« konnten die Räte vorbehaltlich der fachlichen Prüfung durch das Landratsamt und der Naturschutzbehörde uneingeschränkt zustimmen.

Die Firma hat beantragt, die Überhöhung bei der Oberflächenmodulierung zurücknehmen zu dürfen. Dadurch kann nun der Wasserablauf in die vorhandene Sickerrille effizienter gestaltet werden und ursprünglich vorgesehene Ausgleichsmaßnahmen entfallen.

Über Einsatzkosten der Feuerwehr diskutiert

Ohne Gegenstimme genehmigte der Gemeinderat auch den Tekturantrag zum neu errichteten Kinderspielhaus an der Kritischen Akademie. Das Gebäude wurde entgegen der Festlegungen in der ursprünglichen Baugenehmigung komplett unterkellert. Möglich wurde die Zustimmung, da für den Bereich ein gültiger Bebauungsplan »Kritische Akademie II.« vorhanden ist, der eine solche Baumaßnahme erlaubt.

Eine breitgefächerte Diskussion gab es im Anschluss zur Umlegung der Einsatzkosten für die 81 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr während der Hochwasserkatastrophe Anfang Juni. Da im Endeffekt nur die Verantwortlichen der Feuerwehr einschätzen können, welchen Hausbesitzer ein Mitverschulden trifft und wie hoch die Einsatzkosten pro Objekt tatsächlich sind, wurde beschlossen, dort detaillierte Informationen einzuholen und in einer der nächsten Sitzungen abschließend über Umlegung der Einsatzkosten zu entscheiden.

Gespräch wegen den Kindergartenplätzen

Hobmaier informierte das Ratsgremium noch darüber, dass im Jugendamt zusammen mit dem katholischen Pfarrer Quirin Strobl ein Gespräch über die Kindergartenplätze im Katholischen Kindergarten stattgefunden hat. Dort wurde auch vereinbart, dass in Zukunft Themen wie der Haushalt, das Personal und die Gruppenbildung gemeinsam zwischen Gemeinde und Kindergartenbetreiber besprochen und festgelegt werden.

Bürgermeister informierte über Hotel Post

Bezüglich des Hotels Post berichtete der Bürgermeister auf Nachfrage über die Ergebnisse eines Ortstermins mit den Besitzern, einem Architekten und einer ortsansässigen Firma. Dabei wurde über die Verkleidung der Bauruine gesprochen.

Demnach wird an der Abbruchseite ein Großflächenposter mit der Abbildung der ursprünglichen Fassade angebracht. Der Bretterzaun davor wird mit Bannern verkleidet, auf denen beliebte, touristische Ausflugsziele abgebildet sein werden. wb