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Arbeitskreis für Gehweg an der alten Achenbrücke

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Besonders morgens vor Schulbeginn und mittags wird die schmale alte Brücke über die Tiroler Achen sowohl von Autos in beide Fahrtrichtungen als auch Schulkindern stark frequentiert. (Foto: Giesen)

Marquartstein – Zum Thema Ortsgestaltung wird sich nun erstmals ein neu gegründeter Arbeitskreis (AK) mit einem Fußgängerweg an der alten Brücke über die Tiroler Ache beschäftigen. Der Gemeinderat setzte den AK auf Antrag zur Ausarbeitung der Projektidee gemäß der Bürgerbeteiligungssatzung einstimmig ein. Initiatoren des AK sind Simon Bauer, Toni Entfellner und Alexander Frank. Weitere Mitarbeiter und Interessierte sind willkommen, hieß es im Gemeinderat.


Wiederholt wurde in den letzten Jahren von Bürgern beklagt, dass es besonders für Fußgänger, aber auch Autofahrer bei Gegenverkehr, oft schwierig ist, die alte Achenbrücke zu überqueren. Gerade vor Schulanfang morgens und auch mittags wird die Brücke zusätzlich von zahlreichen Schulkindern auf dem schmalen Gehsteig auf nur einer Seite der Brücke frequentiert. Wegen der prekären Verkehrssituation wurde die Brücke bereits vor gut 15 Jahren für Lastkraftwagen gesperrt.

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Wie Bürgermeister Andreas Scheck erläuterte, will sich der Arbeitskreis mit den zuständigen Behörden wie Landratsamt und Denkmalschutzbehörde auseinandersetzen, um zu erreichen, dass möglicherweise an der alten Achenbrücke zusätzlich eine Fußgängerbrücke angebracht werden kann. Dadurch wäre eine breitere Fahrbahn für Pkws auf der Brücke gegeben, weil der Gehsteig mit einbezogen werden könnte. Außerdem wäre eine größere Verkehrssicherheit für die Schulkinder gegeben. Bisher scheiterten alle Überlegungen daran, da die Brücke unter Denkmalschutz steht und deshalb keine Veränderungen daran vorgenommen werden durften.

Bürgermeister Andreas Scheck bezeichnete die Projektidee als »sehr begrüßenswert«, weil die Gemeinde sich im letzten Jahr bereits einmal beim Denkmalamt erkundigt hatte, ob »prinzipiell die Möglichkeit« für eine Fußgängerbrücke gegeben sei. Dies sei als »prinzipiell möglich« positiv beschieden worden. Auf dem Projektblatt benannte der Arbeitskreis die Kosten für den Fußgängerweg mit 50 000 bis 250 000 Euro.

Toni Entfellner erläuterte dazu, dass man die tatsächlichen Kosten noch überhaupt nicht absehen könne, man aber einen Betrag einsetzen musste und daher so vage geblieben sei. Als zeitliche Vorgabe seiner Idee veranschlagte der Arbeitskreis ein Jahr. gi