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Arbeitsgruppe Max-Aicher-Arena gegründet

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In Inzell wurde eine Arbeitsgruppe Max-Aicher-Arena gegründet. Diese setzt sich aus Vertretern des Gemeinderats und Fachleuten zusammen. (Foto: Bauregger)

Inzell – In der jüngsten Sitzung beschloss der Inzeller Gemeinderat, zum Thema Eishalle Max-Aicher-Arena eine eigene Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Bürgermeister Hans Egger einzusetzen. Diese soll in erster Linie Konzepte für die Vermarktung, die Reduzierung des Defizits beim Betrieb und die Zusammenarbeit zwischen den Bürgern, der Stadionleitung und externen Beratern ausarbeiten. Neben jeweils zwei Vertretern der Gemeinderatsfraktionen sollen Fachleute aus dem Ort an der Konzeptionierung mitarbeiten.


Bereits in der vorhergehenden Sitzung hatte Bürgermeister Hans Egger die Gemeinderatsfraktionen aufgefordert, Mitglieder für die Arbeitsgruppe auszuwählen. Jetzt stimmte das Gremium einheitlich für die Berufung von Michael Kötzinger und Wilfried Hess (SPD) sowie Markus Maier und Georg Kamml (CSU) und Annette Schneider als Stellvertreterin in das Gremium. Ob die Inzell Touristik GmbH mit einem ständigen Mitglied oder nur sporadisch vertreten sein soll, wird noch geklärt. Aus den Reihen der Inzeller Bürger sollen in erster Linie Mitglieder der zu diesem Thema bereits früher eingesetzten Arbeitsgruppen berufen werden. Den Vorsitz übernimmt Hans Egger. Als Stellvertreter fungiert Josef Rieder (SPD).

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Markus Maier plädiert dafür, auch Themen wie die Nachfolgeregelung der Stadionleitung und einer zukünftig eventuell sinnvollen Trennung der Verantwortlichkeiten zwischen dem Sportbereich und dem wirtschaftlichen Betrieb zu behandeln. Darüber hinaus wäre es wünschenswert, feste Tagungstermine festzulegen. Annelie Gromoll (OBIC-FW) bat darum, die jeweiligen Tagesordnungen der Arbeitsgruppe frühzeitig vor den Tagungsterminen allen Gemeinderäten bekannt zu machen. Das soll denen, die nicht in der Arbeitsgruppe sitzen, die Möglichkeit eröffnen, ihre Ideen an die Gremiumsmitglieder weitergeben zu können. Grundsätzlich sprachen sich die Gemeinderäte dafür aus, der Arbeitsgruppe die Themen nicht zwingend vorzugeben, sondern diese selber darüber bestimmen zu lassen.

Schließlich wurden noch zwei Bauanträge Inzeller Bürger positiv beschieden. Zum einen möchte ein Hauseigentümer in Windgrat sein Haus energetisch sanieren und als Mehrgenerationenhaus nutzen. Da hier die Baugrenze an zwei Hausseiten überschritten wird, stellte der Bauherr den Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans »Windgrat, Zone A«. Die zulässige Geschoßfläche wird durch die Maßnahme nicht überschritten. In einem weiteren Antrag beantragte eine Familie eine Nutzungsänderung. Hier sollen aus Gästezimmern im Ober- und Dachgeschoß eines Gebäudes an der Sulzbacher Straße drei Ferienwohnungen entstehen. Zusätzlich ist geplant, im Bereich der Scheune eine Wohneinheit mit zusätzlichen 260 Quadratmetern Wohnfläche zu schaffen, die sich vom Erdgeschoß über das Ober- bis zum Dachgeschoß erstrecken wird.

Ferner einigte sich das Gremium noch darauf, eine erste Haushaltsberatung in einer nichtöffentlichen Sitzung durchzuführen, zu der auch die jeweiligen Spartenleiter eingeladen werden. Annelie Gromoll berichtete kurz über die Teilnahme bei der Versammlung zur Definition von Leader-Projekten, die sie zusammen mit Claudia Doppler besucht hat. Für Inzell sind vorerst zwei Projekte geplant. Zum einen der Ausbau des Spielplatzes in der Schmelz und zum anderen das Kulturprojekt »Adlgasser«. Bürgermeister Egger wies noch einmal darauf hin, dass sowohl einzelne Gruppen, wie Vereine, aber auch Einzelpersonen Leader-Projekte kreieren und zur Durchführung anmelden können. wb