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Arbeiten an der Seestraße gehen bald weiter

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Der erste Bauabschnitt des Seestraßenausbaus in Seeon bei der Einmündung in die Staatsstraße ist fast fertig. Die Arbeiten für die Bauabschnitte zwei und drei werden im Frühjahr, sobald es die Witterung zulässt, aufgenommen. Für die notwendigen Verkehrsbeschränkungen und Umleitungen bat Bürgermeister Konrad Glück bei der Bürgerversammlung in Seeon um Verständnis. (Foto: Rasch)

Seeon-Seebruck. In der Teilbürgerversammlung im Gasthaus Alter Wirt in Seeon gab es nur wenige Wortmeldungen. Auf Höhe der Gastwirtschaft Neuwirt wurde eine Querungshilfe gefordert und das Friedhofstor bei der Walburgis-Kirche sollte wieder angebracht werden. Angeregt wurde auch, mit der Ausweisung von Bauland auf landwirtschaftlichen Flächen verantwortungsbewusst umzugehen.


Das Tor zum Friedhof wurde durch den Bau eines behindertengerechten Zugangs im Zuge der Kirchensanierung entfernt. Auf Anregung eines Bürgers sollte das Tor aber wieder angebracht werden. Bürgermeister Konrad Glück versprach, sich darum zu kümmern.

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Zebrastreifen an der Altenmarkter Straße gefordert

Von einem Anlieger in der Altenmarter Straße wurde kritisiert, dass dort viel zu schnell gefahren werde. Dem Wunsch des Anliegers, deshalb auf Höhe des Gasthauses Neuwirt einen Zebrastreifen anzubringen, um vor allem für die Sicherheit der Schulkinder zu sorgen, musste Glück aber eine klare Absage erteilen. Dort sei bereits eine Verkehrsschau durchgeführt worden, sagte er. Seitens der Verkehrsbehörden werde an dieser Stelle aber ein Zebrastreifen kategorisch abgelehnt. Dagegen hätten die Verkehrsbehörden einen Schulweghelfer empfohlen. Auf der Suche nach einer Person, die dieses freiwillige Amt übernehmen könnte, sei man aber nicht fündig geworden.

Dekan Dr. Hans Huber wies darauf hin, dass am und im Seeoner Pfarrhaus in diesem Jahr größere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Kosten werden sich bei 230 000 Euro bewegen. Pfarrer Huber betonte ausdrücklich, dass die Gemeinde seitens der Kirche mit keinem Zuschussantrag rechnen müsse. Zudem wollte er wissen, wann mit der Stellungnahme des Bayerischen Gemeindetages bezüglich des bei Wattenham geplanten Friedwaldes (wir berichteten) zu rechnen sei. Laut Glück werde die Stellungnahme in den nächsten Monaten erwartet. Im Zusammenhang mit der baulichen Entwicklung, auf die der Bürgermeister in seinem Rechenschaftsbericht einging, mahnte der Stellvertretende BBV-Kreisobmann und Gemeinderat, Josef Freiwang, an, mit den landwirtschaftlichen Flächen verantwortungsbewusst umzugehen. Glück hatte erklärt, dass die Gemeinde in gemäßigter Form wieder auf der Suche nach Bauland für Einheimische sei. Derzeit stünden lediglich in der Seestraße in Seebruck ein Baugrundstück zur Verfügung und im Baugebiet »Seeon-Klosterweg« zwei Parzellen. Das Verfahren für die Ausweisung eines neuen Mischgebietes in Seeon sei bereits eingeleitet worden, ebenso laufe das Erschließungsverfahren für das neue Gewerbegebiet Seeon III. Ein vielfältiges und verträgliches Gewerbe sei in einer Gemeinde lebenswichtig. Es sorge für Arbeitsplätze und trage zur Stabilisierung der gemeindlichen Finanzen bei, betonte das Gemeindeoberhaupt.

Um Verständnis bat er für die notwendigen Verkehrsbeschränkungen und Umleitungen, die während der weiteren Ausbauphase der Seestraße nicht zu vermeiden sein werden. Durch den Straßenausbau werden entlang der Ortsstraße nicht nur Engpässe und Gefahrenzonen aus der Welt geschafft, sondern auch die Gehweglücke in Richtung Kloster Seeon geschlossen und die Wasserleitungen erneuert.

Der erste, rund 250 Meter lange Streckenabschnitt ab der Einmündung der Seestraße in die Staatsstraße 2094 in östlicher Richtung, wurde bereits im vergangenen Jahr fast fertiggestellt. Die Bauabschnitte zwei und drei sind für dieses Jahr vorgesehen. Die Gesamtbaukosten, die auch die Wasserleitung und Straßenbeleuchtung beinhalten, werden auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Laut Glück sei der Gemeinde eine Förderung von rund 770 000 Euro in Aussicht gestellt worden. Sobald es die Witterung zulasse, werden die Arbeiten im Frühjahr wieder aufgenommen.

Sporthallenneubau kostete gut drei Millionen Euro

Endgültig abgeschlossen und abgerechnet werden konnten im vergangenen Jahr die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Sporthallenneubau. Die neue Schul- und Vereinssporthalle hat mit Eigenleistung gut drei Millionen Euro gekostet. Dazu kamen die Kosten für die Verlegung der Gemeindestraße mit Parkplätzen und Fahrradabstellhalle in Höhe von 892 000 Euro. Die Photovoltaikanlage auf der Sporthalle hat 307 000 Euro gekostet. Für den Sportplatzbau bekam die Gemeinde einen Zuschuss von 75 000 Euro. ga