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Antrag erneut zurückgestellt

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Traunreut. Der bereits im Oktober im Stadtrat behandelte Antrag, den Bebauungsplan zu Gunsten eines neuen Geschäfts- und Wohnhauses an der Munastraße zu ändern, wurde jetzt im Bauausschuss erneut zurückgestellt.


Eine Änderung der Bauleitplanung würde im Zuge einer Gesamtplanung im Rahmen der Städtebauförderung vorab Zwangspunkte schaffen, hieß es. Wie berichtet, wurde auch im Abschlussbericht des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) empfohlen, das Vorhaben bis zum Vorliegen einer Feinplanung für den Bereich der Kant- und Munastraße zurückzustellen.

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Einige Eigentümer fühlen sich benachteiligt

Ohne längere Diskussion wurden die Stellungnahmen der Behörden bezüglich der Aufstellung eines Bebauungsplanes für das bereits bebaute Gebiet an der Adalbert-Stifter-Straße West abgesegnet. Hier lag auch ein Schreiben von einigen Eigentümern vor, die sich unter anderem durch die Festsetzung der Gebäudehöhen benachteiligt fühlen. Um eine gewünschte Profilgleichheit für die betroffenen Hausgruppen herzustellen, soll die seitliche Wandhöhe im Bebauungsplan auf 7,50 Meter angehoben und auch die Gebäudetiefe und die Dachneigung festgesetzt werden. Dem Wunsch der betroffenen Eigentümer wurde entsprochen.

Schreiben vom Rechtsanwalt

Ebenfalls mitgetragen wurde eine im Flächennutzungsplan dargestellte Teilfläche in der geplanten Baugebietserweiterung im Abdecker Feld in St. Georgen in eine landwirtschaftliche Fläche zu ändern. Der Eigentümer der betroffenen Fläche hatte per Rechtsanwalt mitteilen lassen, dass er die Aufstellung eines Bebauungsplanes und den Abschluss eines städtebaulichen Vertrages zur Übernahme der Kosten für die geplante straßenbauliche Erschließung ablehne. Vor diesem Hintergrund soll die geplante Wohnbaufläche als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen werden.

Abgesegnet wurde auch der Antrag des Wasserkraftwerks Poschmühle, den Stau der Wasserkraftanlage im Steiner Mühlbach um 0,2 Meter zu erhöhen. ga