Angebot bleibt erhalten

Bildtext einblenden
Der Vorstand des Kinderschutzbunds besteht aus (von links) Sabine Bittner, Kerstin Wolfertstetter, Petra Ostermayer-El Daribi, Dr. Thomas Graf und Luitgard Jasny.

Traunstein – Der Kinderschutzbund Traunstein hat auf erneut zurückgegangene Einnahmen – vor allem aus Bußgeldzuweisungen von Gerichten – reagiert und seine Verwaltungsausgaben stark reduziert. So wurden neben der Kürzung der Gehälter im vergangenen Jahr im September dieses Jahres die Büroräume an der Höllgasse zugunsten eines Heimarbeitsplatzes aufgegeben. Das war Thema bei der Jahreshauptversammlung des Vereins.


Aufgrund dieser Einsparungen konnten alle Angebote auch im Schuljahr 2016/2017 weitergeführt werden. Der Andrang bei der Hausaufgabenbetreuung in der Ludwig-Thoma-Grundschule war wieder sehr groß, auch der Trommelunterricht im Sonderpädagogischen Förderzentrum, die Selbstbehauptungs- und Medienkompetenzkurse sowie die Babybedenkzeit wurden ebenfalls erneut gut angenommen.

Die Angebote für Eltern in familiären Konflikten sowie bei Trennung und Scheidung leistete der pensionierte Familienrichter und Familientherapeut Fritz Burkhardt wieder mit großem Erfolg. Ein wöchentliches Frühstück durften Kinder des Förderzentrums vor Unterrichtsbeginn genießen und viele Grundschulkinder aus Traunstein besuchten in diesem Sommer erfolgreich Schwimmkurse. Um Gefühle von Zusammengehörigkeit und Vertrauen geht es im Reitpädagogischen Projekt in Zusammenarbeit mit der Thoma-Grundschule, das demnächst beginnt.

Zum Schluss erhielt der Kinderschutzbund von Rosi Brenninger erneut eine Spende von 500 Euro. fb

Mehr aus der Stadt Traunstein