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Andreas Grasser Stellvertretender Schulleiter

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Der designierte Stellvertretende Schulleiter Andreas Grasser und Schulleiterin Michaela Märzendorfer bilden das neue Führungs-Duo an der Teisendorfer Schule. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf. Andreas Grasser ist der designierte Stellvertretende Schulleiter der Franz-von-Agliardis Grund- und Mittelschule Teisendorf. Dies teilte Schulleiterin Michaela Märzendorfer in der jüngsten Marktgemeinderats-Sitzung mit. »Designiert« deshalb, weil noch eine Einspruchsfrist läuft und die schriftliche Bestätigung des Schulamts noch aussteht.


Zunächst gab Michaela Märzendorfer einen Überblick über die aktuelle Situation an der Schule und stellte sich selbst vor. Die Schule ist derzeit im Grundschul-Bereich einzügig mit vier Klassen und 99 Schülern. Im Mittelschulbereich gibt es zwölf Klassen und 257 Schüler. Die Schule hat derzeit eine fünfte Klasse, jeweils zwei sechste, siebte, achte und zehnte Klassen sowie drei neunte Klassen.

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Andreas Grasser ist 44 Jahre alt und stammt aus Weiden in der Oberpfalz. Unmittelbar nach der Ausbildung in Schwandorf kam er an die Teisendorfer Schule, wo er nun seit 13 Jahren unterrichtet. Seine Aufgaben als Stellvertretender Schulleiter sind unter anderem die Organisation der Vertretungen und Stundenpläne sowie die Berufsorientierung, um die er sich auch in den vergangenen Jahren kümmerte. Die Ganztagsklassen hat er mit initiiert. »Wir versuchen hier, mit Argumenten zu überzeugen«, erklärte Grasser. Wenn von der Mehrheit keine Ganztagsklasse gewünscht ist, gebe es auch keine. So werde die fünfte Klasse heuer nicht als Ganztagsklasse geführt. Grasser erhält den Titel »Konrektor« erst nach einem Jahr, ebenso wie Märzendorfer den Titel »Rektorin«. Märzendorfer begrüßte es sehr, dass die Bewerbung Grassers für die Position des Stellvertretenden Schulleiters erfolgreich war, da man seit ihrem Beginn in der Teisendorfer Schule vor vier Jahren gut und eng kooperiere und von kurzen Kommunikationswegen profitiere.

»Es freut mich, dass Ihre Bemühungen der letzten Jahre Früchte getragen haben«, zeigte sich FWG-Sprecher Peter Schuhbeck erfreut über das neue Führungsduo, richtete den Dank der gesamten Handwerkerschaft aus und äußerte die Hoffnung auf weitere, gute Kooperation bei künftigen Bauprojekten. Georg Quentin (SPD) regte an, dass an der Schule eine Präsentation erarbeitet wird, die zeigt, wie lange bestimmte Materialien zum Verrotten brauchen, um die Schüler zu sensibilisieren, nicht achtlos Dinge in der Natur zu »entsorgen«.

Nach aktuellen Herausforderungen erkundigte sich Georg Wetzelsperger (CSU). Für Märzendorfer steht die Klärung der Frage an, wie man die Zeit des Umbaus der Turnhalle überbrückt. Auf Wetzelspergers Frage, wie weit das Thema »Inklusion« in Teisendorf eine Rolle spielt, erwiderte sie, es gebe hier noch keine konkreten Anfragen. Sie räumte jedoch ein, dass dies ein Thema sei, das auch kontrovers diskutiert werde, und berichtete, dass die Schule die Eltern von zwei Klassen zu einem Abend über das Thema »Autismus« eingeladen habe. vm