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Wahlveranstaltungen der CSU Chieming – Mehr Bürgernähe gewünscht

Andere Pläne mit Grundstück im Ort

Chieming. »Chieming gemeinsam gestalten«. So lautet das Motto von CSU-Bürgermeisterkandidat Christian Schindler. Dieses stellte er in den Wahlversammlungen des CSU-Ortsverbandes in Ising, Hart und Chieming näher vor. Auch die 16 CSU-Gemeinderatskandidaten erläuterten ihre Ziele.

Christian Schindler hob dabei besonders die Bürgernähe hervor. Er sagte, Bürger sollten frühzeitig über gemeindliche Vorhaben informiert werden. Schindler erwähnte dabei den geplanten Standort des neuen Edeka-Marktes im Bereich der Chieminger Ortsmitte direkt vor dem Rathaus. »Ich sehe hier Probleme mit der Zufahrt, bei der Entwässerung und vertrete die Meinung, dass dort der Edeka-Markt ortsplanerisch nicht ideal ist«, sagte er.

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Nach seiner Meinung hätten die Bürger in dieses Vorhaben frühzeitig eingebunden werden müssen, um zu klären, ob dieser Markt an diesem Standort überhaupt gewünscht sei. Schindler hätte andere Pläne gehabt. Als Bürgermeister hätte er darauf gedrängt, das dortige Grundstück zu kaufen, um in Chieming mit der demografischen Entwicklung Schritt halten zu können. »Meiner Meinung nach wäre als Zukunftsplanung ein betreutes Wohnen statt eines Marktes die bessere Alternative gewesen.«

Anwesende vertraten die Meinung, der geplante Einkaufsmarkt in der Dorfmitte habe durch seine Ortsnähe auch Vorteile. Sie forderten aber durchaus auch noch zahlreiche Nachbesserungen.

Ein weiterer Punkt, auf den Schindler einging, war die Barrierefreiheit. Er stellte fest, in Chieming müsste diese vor allem in allen öffentlichen Gebäuden vorangebracht werden. Die energetische Sanierung müsse zudem weiter auf den Weg gebracht werden und die Ausweisung von Gewerbegrundstücken müsse Zukunft haben. Denn, so fuhr er fort, es dürfe nicht sein, dass wegen fehlender Gewerbegrundstücke Handwerksbetriebe in andere Gemeinden aussiedeln.

Der Bürgermeisterkandidat forderte auch ein schnelles Handeln in Sachen »Schwerverkehr raus aus Chieming«. Er befürwortete die energetische Sanierung des Rathauses, äußerte aber seine Bedenken über den Neubau des Anbaus.

Ein Dorn im Auge ist Schindler der viele Müll im Seeuferbereich. Er lobte das Landschulheim Schloss Ising für die alljährliche Seeuferreinigung im Bereich von Arlaching.

In der Diskussion wurde Kritik an der fehlenden Busverbindung von Hart, Sondermoning oder Stöttham zum Landschulheim nach Ising laut. Nach Meinung der Anwesenden sei eine solche nämlich unbedingt notwendig. OH