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Anbau an der Kritischen Akademie

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Eine Bebauungsplanänderung in Inzell ist notwendig, da der Bürotrakt der Kritischen Akademie (im Bild links hinten) erweitert werden soll. (Foto: Wegscheider)

Inzell. Nach Norden erweitern will die Kritische Akademie in Inzell den bestehenden Bürotrakt. Dafür ist eine Änderung des Bebauungsplans notwendig. Bürger und Behörden konnten dazu in den vergangenen Wochen ihre Stellungnahmen abgeben. Diese wurden nun in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates vorgetragen.


Unter anderem wies die Stromversorgung Inzell (SVI) darauf hin, dass im Zuge der Bauausführungen an der südseitigen Straßenseite des Salinenweges Leerrohre für eine Verlegung von 20-kV-Kabeln vorgesehen werden sollen. Die geplante Baumaßnahme der SVI wird aber eigens mit den Maßnahmen der Akademie abgestimmt.

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Die Deutsche Telekom GmbH gibt zu bedenken, dass sich im Baubereich eine Telekommunikationslinie (Hauszuführung) befindet, die wegen der geplanten Maßnahmen verlegt werden müsste. Die Kosten für die Verlegung muss der Bauträger übernehmen oder die geplanten Maßnahmen so verändern, dass die Telekommunikationslinie in ihrer bestehenden Lage verbleiben kann. Die erforderlichen Maßnahmen sind ca. sechs Monate vor Baubeginn mit der Telekom abzustimmen.

Die Untere Naturschutzbehörde bemängelte, dass zur dargestellten Ausgleichsfläche in den Festsetzungen keine Ausgleichsmaßnahmen eingetragen wurden. Mit einem Verweis zum Umweltbericht sind die Ausgleichsmaßnahmen in den Festsetzungen genauer darzustellen mit standortheimischen Bäumen und Sträuchern.

Nachdem der Gemeinderat bereits in der Sitzung Mitte März einer neuen Kurbeitragssatzung zugestimmt hatte, musste nun der Wortlaut der Satzung noch formell von den Räten beschlossen werden. Unter anderem sind in der neuen Satzung die Seminar- und Tagungsteilnehmer nicht mehr von der Beitragspflicht befreit. Wirksam wird die neue Satzung dann aber erst zum 1. Mai. hw

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