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An der Herzklinik schloss sich die Tür für immer

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Hinter dem Geschäftsführer Markus Kahler (von links), Dr. Roland Schachler und dem Kaufmännischen Berater Thomas Wimber von links) sowie den Patienten und der Belegschaft schloss sich die Glasschiebetür der Herzklinik Seebruck am Freitag für immer. (Foto: Rasch)

Seeon-Seebruck. Gestern war Schluss: In Seebruck schloss sich am Freitag die Glasschiebetür der Herzklinik Seebruck für immer. Die seit November insolvente GmbH musste wegen Investitionsstaus überraschend schließen. Ein Investor hatte in letzter Instanz abgesagt, sagte Geschäftsführer Markus Kahler dem Traunsteiner Tagblatt.


Nur wenige Tage zuvor waren Vertreter der Klinik noch wegen eines Antrags in der Bauausschuss-Sitzung des Seebrucker Gemeinderats gesessen. Von der überraschenden Schließung sind etwa 60 Mitarbeiter betroffen, die jetzt auf der Straße stehen. »Die Mitarbeiter waren bis zum letzten Tag dabei, wir waren eine tolle Mannschaft«, resümierte Dr. Roland Schachler, der 23 Jahre als Sportmediziner und erfahrener Kardiologe in der Klinik arbeitete. »Schade drum, wir haben hier ein richtiges Kleinod gehabt.« Die Patienten wurden nach Angaben der Geschäftsleitung in die umliegenden Kliniken verlegt.

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Die Gebäude- und Grundstücksbesitzerin habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch einen Investor zu finden und eine Neukonzeption etwa in Richtung »Betreutes Wohnen« zu planen. Das seit 1968 am Chiemsee-Nordufer etablierte Therapiezentrum entspricht nicht mehr Anforderungen der heutigen Zeit. Das Grundproblem seien zum Teil fehlende Aufzüge in den Häusern und es fehle auch an einer durchgängigen Barriere-Freiheit, so Geschäftsführer Kahler. ga