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Am Zwieselsteig verstiegen

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Inzell. Zwei Bergsteiger hatten sich am Ostermontag gegen 16.30 Uhr am Zwieselsteig verstiegen und saßen auf einem Schneefeld im sehr steilen und unwegsamen Gelände fest. Sie wurden von der Inzeller Bergwacht geborgen.


Nach Angaben der Bergwacht musste ein Polizeihubschrauber angefordert werden, weil der Rettungshubschrauber Christoph 14 wegen eines anderen Einsatzes nicht zur Verfügung stand. Da der Polizeihubschrauber eine Anflugzeit von 40 Minuten hatte und eine Gewitterfront aufzog, startete ein Trupp mit sechs Einsatzkräften zu Fuß in Richtung Einsatzstelle um die Verstiegenen versorgen und eventuell bergen zu können, falls ein späterer Anflug wetterbedingt nicht mehr möglich gewesen wäre. Fast zeitgleich mit dem Eintreffen des Hubschraubers am Bergwachtdepot erreichte der Trupp die verstiegenen Personen. Diese waren, wie sie auch dem Einsatzleiter telefonisch bereits mitgeteilt hatten, unverletzt aber unterkühlt.

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Mit zwei Inzeller Bergwachtlern an Bord flog die Maschine, nach einem kurzen Leistungscheck über der Einsatzstelle, zum Zwischenlandeplatz an der Gasslalm. Anschließend wurden die verstiegenen Bergsteiger und der Fußtrupp der Bergwacht mit mehreren Doppelwinch-Verfahren von der Einsatzstelle ausgeflogen. Am Zwischenlandeplatz untersuchte ein Bergwachtnotarzt die erschöpften und unterkühlten Bergwanderer, danach wurden sie mit dem Rettungsfahrzeug der Bergwacht Inzell ins Tal gebracht. Im Einsatz waren 14 Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell und ein Bergwachtnotarzt.

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