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Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag

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Beim ersten Treffen von Familien mit Kindern mit Down-Syndrom konnten die Kinder einander spielend kennenlernen. Die Treffen sollen nun regelmäßig stattfinden. (Foto: Buthke)

Traunstein. Im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Klinikum Traunstein fand ein erster Familiennachmittag für Familien statt, die ein Kind mit Down-Syndrom haben. Nach einführenden Worten von Dr. Michael Bodensohn, Leiter des SPZ, erfuhren die zehn Elternpaare zunächst Allgemeines über das Erscheinungsbild des Down-Syndroms, das auch Trisomie 21 genannt wird. Eine Logopädin gab einen kurzen Überblick über die oft anders verlaufende Sprachentwicklung und über therapeutische Möglichkeiten.


Die Kinder konnten derweilen spielend Kontakt aufnehmen. Für die Eltern bot das Treffen die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Außerdem standen Fachleute des SPZ und der Nachsorgeeinrichtung »Bunter Kreis« für Fragen zur Verfügung.

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Aus dem gemeinsamen Nachmittag entstand die Idee, eine offene Familiengruppe zu gründen und künftig regelmäßig zusammenzukommen, zu der weitere Familien willkommen sind. Ansprechpartner sind Christine Knerr vom Sozialpädiatrischen Zentrum unter der Telefonnummer 0861/7051560 sowie Daniela Baron (Bunter Kreis) unter der Telefonnummer 0861/7052130. Menschen mit Down-Syndrom haben das Chromosom 21 nicht wie üblich zweimal, sondern sogar dreimal. Der 21. März wurde von der UNO zum Welt-Down-Syndrom-Tag erklärt.

In Deutschland leben rund 40 000 Menschen mit Down-Syndrom. Auch im Klinikum Traunstein werden jedes Jahr einige Kinder mit Down-Syndrom geboren. Nach der Entlassung werden diese Kinder von einem Team aus Schwestern, Ärzten, Therapeuten, Psychologen und Sozialpädagogen des »Bunten Kreises« Traunstein sowie des Sozialpädiatrischen Zentrums weiter begleitet. Bjr

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