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Altes Gerät – wofür wurde es gebraucht?

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Wofür wohl mag dieses Gerät nutze gewesen sein? Im Heimatmuseum in  Altenmarkt rätselt man  noch heute  darüber (auf dem Bild Günther Stöckl, einer der Initiatoren des Museums). Ob es einer unserer Leser weiß? (Foto: Oberkandler)

Altenmarkt – Erst einmal hört es sich kurios an: Ein Museum stellt ein Gerät aus und beschriftet es mit dem Hinweis, dass sich melden soll, wer weiß, wofür das Ding verwendet worden ist. In der Tat ist es aber so, dass über die Jahrzehnte und Jahrhunderte die Bedeutung von Geräten und Maschinen, die Tüftler einstmals für bestimmte Arbeiten konstruiert haben, in Vergessenheit geraten ist. Genau dieses Problem hat das Heimatmuseum Altenmarkt: Gleich das erste Ausstellungsstück, das rechts vom Eingang steht, gibt Rätsel auf: Niemand konnte den Verantwortlichen bisher sagen, wofür es nütze war.


Das soll sich ändern und bald soll das Schild mit der Frage nach dem Verwendungszweck verschwinden. Stattdessen soll eines angebracht werden, auf dem die Funktionsweise des Gerätes beschrieben wird. Und dazu bitten die Verantwortlichen des Heimatmuseums Altenmarkt in einem Aufruf um Mithilfe. Es muss doch noch irgendjemanden in Oberbayern oder auch anderswo geben, der so etwas schon einmal gesehen hat und erklären kann, wozu es gebaut worden ist und wie es funktioniert hat.

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Im Jahr 2013 hat ein Kreis heimatbegeisterter Bürger mit Hilfe der Gemeinde Altenmarkt das Museum im Altenmarkter Schulhaus eröffnet. Auf gut 120 Quadratmeter Fläche wird, sorgsam geordnet nach Themenbereichen, ausgestellt, was Bürger in Kellern und Speichern entdeckt haben und was für Orts- und Kulturgeschichte interessant sein könnte.

Schaut man sich die Exponate an, ist es ein bunter Streifzug durch die Heimatgeschichte und eine abwechslungsreiche Zeitreise durch die Jahrhunderte. Auf eine solche begab sich auch unser Autor, der als Jugendlicher zwischen 1962 und 1971 tagtäglich mit seinem Radl auf der Bundesstraße durch den alten Markt fuhr, um vom angrenzenden Ortsteil Trostberg-Schwarzau zur Schule nach Stein an der Traun zu gelangen. Die Eindrücke, die er tagtäglich auf der Hinfahrt am frühen Morgen und beim Heimradeln nach Schulschluss sammelte, veranlassten ihn nun, das Museum zu besuchen und Erinnerungen an die gute alte Zeit aufzufrischen. Dabei klagte ihm Günther Stöckl, einer der Initiatoren des Museums, wie schade es sei, dass man um die Bedeutung des betreffenden Arbeitsgerätes nichts wisse. Deshalb nun dieser Aufruf. Wer also eine Ahnung hat, was es mit dem abgebildeten Gegenstand auf sich haben könnte, der meldet sich bei Günther Stöckl (Telefon 08621/29 09). -K.O.-